Die 'Europäische Universität' – Idee, Konstrukt, Realität. Berlin: Freie Universität Berlin, Präsident, 06.03.2009-07.03.2009.
Reviewed by Doris Müller-Toovey
Published on H-Soz-u-Kult (October, 2009)
Die 'Europäische Universität' – Idee, Konstrukt, Realität
Vom 6. bis 7. März 2009 fand im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin das Symposium „Die Europäische Universität – Idee, Konstrukt, Realität“ statt. Im Auftrag der Universität hatte die Agentur klotz / müller-toovey GbR (Berlin) 30 Wissenschaftler/innen aus den Bereichen der Geschichts- und Kulturwissenschaften, der Bildungsforschung und Erziehungswissenschaften, der Sozialwissenschaften sowie weiteren universitären Arbeitsfeldern eingeladen, vor dem Hintergrund ihrer je unterschiedlichen Erfahrungen mit dem „Bologna-Prozess“ an Universitäten in europäischen Ländern sowie im weiteren Kontext einer globalen Wissensgesellschaft über die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen einer „Europäischen Universität“ miteinander zu reflektieren und zu diskutieren. Das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Symposium diente auch der Vorbereitung einer internationalen Ausstellung im Jahre 2012 zur Positionsbestimmung der europäischen Institution Universität in einer von Globalisierung geprägten Welt.
Die erste Sektion behandelte mit dem Blick auf die Entwicklungsgeschichte der europäischen Universität die Frage, was die Universität leisten kann und soll, was von ihr einst erwartet wurde, welche Ansprüche heute an sie gestellt werden und wie sie darauf reagiert oder reagieren sollte. RÜDIGER VOM BRUCH stellte gleich zu Beginn der Sektion die These auf, dass es selten so wenig eine „Europäische Universität“ gegeben habe, wie im historischen Kontext des Humboldt’schen Bildungsideals um 1800, aber – so ergänzte er – sehr wohl gab es, durch vielfältige Verflechtungen gewahrt, verbindliche und verbindende europäische Wissenschaftsstandards. Über die Gefahr einer zunehmenden Kontrolle ohne Verantwortung durch ein System permanenter Datenerfassung und eine Deregulierung öffentlicher Hochschulpolitik sprach ULRIKE HASS und gab zu bedenken, dass dies gerade die nachwachsende Generation von Studierenden benachteilige. STEFAN FISCHS Beitrag zielte darauf, die universitären Netzwerke, ihre europäische Dimension, bzw. auch das Zerstören oder Zerfallen der europäischen Dimension in einem Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart zu verdeutlichen. An den Aspekten Mobilität und Einheit von Forschung und Lehre wurde deutlich, wie sich zum einen das Verständnis dieser Begriffe geändert und welche Verengungen sie erfahren haben. ANTON HÜGLI verwies wiederum darauf, dass die Frage nach dem spezifisch Europäischen der europäischen Universität von ihrer Herkunft her zu stellen und es nicht müßig sei, sich die Idee der Universität in Erinnerung zu rufen (bedingungsloses und umfassendes Erkennen und Wissen in einem öffentlichen, kritischen Diskurs). Außerdem sei es ein Kennzeichen von Realität, dass diese nicht ideal sei, aber danach streben könne. Es lohne sich in dieser Hinsicht den Zusammenhang von Staat und Universität genauer anzuschauen, die europäische Universität nicht als eine exklusive Idee zu verstehen, sondern ihre inklusive Realität aus Leistung, Qualität und Wert anzuerkennen. AYLÂ NEUSEL wandte sich gegen die abwertende Beschreibung der jüngeren Entwicklung der europäischen Universitäten und betonte deren Fähigkeit zur Inklusion von Fremdem und Außenstehendem, von Ideen, Personen, Institutionen. Sie äußerte die Vermutung, dass die Inklusion von nationalen Hochschulsystemen in ein gemeinsames System des europäischen Hochschulraumes ein Dach auf einem pluralistischen, funktional differenzierten und hierarchisch stratifizierten System bilden wird.
Die zweite Sektion warf einen Blick auf die „Europäische Universität“ als Ort von Wissensgenerierung, -transfer und -bewahrung. WOLFGANG ERNST untersuchte die Prozessuierung des Wissens als Aufgabe und Funktion der Institution Universität und beschrieb sie als eine kulturtechnische Praxis. Als die zentrale Artikulations- und Schreibweise akademischer Forschung und Lehre benannte er die Sprache und die von ihr unmittelbar abgeleitete Schrift in Form des phonetischen Alphabets und der numerischen Datenverarbeitung. Er identifizierte Wissenstechniken, die an die europäische Universität gekoppelt sind. Das Europäische an der europäischen Universität sei der Gebrauch und die epistemologische Implikation des Vokalalphabets – für Poesie, Musik, Mathematik und Wissenschaft. ULRICH HUNGER sprach über die Funktion der Universitätsarchive und beschrieb deren Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen institutionellen und historischen Archiven in der Reichweite und Bedeutung ihrer Bestände. Insgesamt gesehen gehören sie zu den wenigen zentralen Einrichtungen der Universität, die fächerübergreifend arbeiten und einen wichtigen Beitrag zur Identitätsfindung der Hochschule leisten. Sie fördern deren Reputation durch historisch orientierte Öffentlichkeitsarbeit und wirken auch in den Wissenschaften selbst traditionsbildend. Über das als schwierig beschriebene Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Universität reflektierte JOCHEN HÖRISCH in seinem Beitrag. RALF-TORSTEN SPELER sprach über die Bedeutung der akademischen Sammlungen und die sich daraus entwickelnden Universitätsmuseen und betonte die wachsende Aufmerksamkeit für diese Bereiche im Zusammenhang mit einer allgemein stärkeren Aufwertung und Wertschätzung kultureller Güter sowie den aktuellen Universitätsjubiläen.
Die dritte Sektion widmete sich dem Verhältnis zwischen Universität und Gesellschaft angesichts der ökonomischen, gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen und Herausforderungen. WOLFGANG E. J. WEBER wies in seinem Beitrag auch auf die bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den Vordergrund getretenen Anwendungsinteressen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hin und plädierte für die Rückgewinnung von Innovation als wissenschaftlichem Selbstzweck, ohne notwendigen Reformen eine Absage zu erteilen. Seiner Ansicht nach ist die europäische Universität erst dann eine wirklich europäische, wenn an ihrer Gestaltung möglichst viele entsprechend kompetente europäische Wissenschaftler, und nicht wissenschaftsfremde Akteure, beteiligt sind. STEFAN HORNBOSTEL befragte den „Bologna-Prozess“ bzw. die Herstellung eines einheitlichen europäischen Hochschulraumes hinsichtlich der Promotionsordnungen und Promotionsneigung der Studierenden, der tatsächlichen Abschlüsse und der Mobilität und stellte hier eher eine Internationalisierung als eine Europäisierung fest. AGNIESZKA DZIERZBICKA stellte die Diskussion um den „Bologna-Prozess“ aus österreichischer Sicht vor und berichtete über die im Land erreichte „Entschleunigung“ des Prozesses einerseits und die Frage der Verortung und Einbindung der akademisch-künstlerischen Ausbildungsbereiche andererseits. Der geplante Beitrag des erkrankten UWE FRAUNHOLZ wurde zusammenfassend vorgestellt. Er beschrieb die Verflechtung zwischen Universitäten oder Forschungsinstituten im Allgemeinen und Wirtschaftsunternehmen im deutsch-deutschen Vergleich. Der damit verbundene Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft wird in seiner Effizienz für Deutschland häufig bezweifelt. Kennzeichnend für die allgemeine deutsche Innovationskultur scheint ein gewisses Streben nach Autarkie, eine mangelnde Konsumorientierung, eine Übertechnisierung von Produkten und eine zuweilen strikte Trennung von Grundlagen- und angewandter Forschung sowie eine Orientierung auf eine langfristig angelegte Grundlagenforschung zu sein.
Die vierte Sektion lenkte den Blick über Europa hinaus und diskutierte Einflüsse der europäischen Modelle auf Universitätsgründungen in Amerika im 19. Jahrhundert sowie deren besondere Entwicklungspfade. GEORG SCHILD beschrieb nordamerikanische Hochschulreformen des späten 19. Jahrhunderts, für die das deutsche Hochschulsystem zwar Pate stand, die aber bewusst nicht kopiert wurden. Von besonderem Interesse waren die Differenzierung der höheren Bildung in Gymnasium und Universität und die Wertschätzung und strukturelle Ausgestaltung universitärer Forschung. In den USA ging es nicht um die Übernahme eines als überlegen angesehenen fremden Systems per se, sondern um den Umbau des eigenen Systems, weil dieses an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gestoßen war. CHRISTOPH STRUPP erläuterte in seinem Beitrag Aspekte der Transformation des deutschen Universitätssystems in Nordamerika und wies sowohl auf die große Aufmerksamkeit, aber auch auf diesbezügliche Teilwahrnehmungen hin. Das nordamerikanische Hochschulsystem erfuhr eine spezifische Ausdifferenzierung. Beide Beiträge zeigten, dass die Transformation des deutschen Universitätssystems in Nordamerika ein selektiver Prozess war und die Betrachtung dieses Themas das gesamte Bildungssystem ins Auge fassen muss. Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem deutschen und dem nordamerikanischen Universitätssystem besteht darin, dass die Universität hierzulande nur einen Teil des Wissenschaftssystems ausmacht und in den USA weitgehend der Repräsentant des Wissenschaftsbetriebs insgesamt ist. ULRICH TEICHLER wies auf die Versuche der supranationalen Koordination und Reflektion der europäischen Hochschulpolitik nach 1945 hin, dazu gehören die Kampagne über gegenseitiges Verstehen und Anerkennung von Seiten des Europarates, die Rolle des Programms Open Distributed Campus (ODC) und die Hochschulprogramme der Europäischen Kommission, wie ERASMUS. Außerdem machte er deutlich, dass die Außenwahrnehmung eines europäischen Hochschulraumes auch durch eine Art kreativen (Miss)Verstehens gekennzeichnet ist.
Die fünfte Sektion widmete sich der historischen Entwicklung der Universitäten mit Blick auf Aspekte von Kontinuität und Wandel und fragte nach der „Idee“ der europäischen Universität. ALEXANDER DEMANDTS Beitrag bot einen vertiefenden Einblick in die Ursprünge der Universität, wobei das Museion im antiken Alexandria mit seinem Vortragssaal, einer Sternwarte, einem Zoo, einer Anatomie, einem Speisesaal und der größten Bibliothek seiner Zeit unserer heutigen Vorstellung von Universität am nächsten kommt. Er schlug einen Bogen zum Mittelalter, dessen Intellektualität ohne die Literatur der Antike völlig undenkbar gewesen wäre, und ging unter anderem auf die Gründungen der Universitäten von Bologna, Paris und Oxford ein. RUDOLF STICHWEH beschrieb in seinem Beitrag die Geschichte der Europäischen Universität als eine Geschichte verschiedener Formen von Fremdkontrolle, als Geschichte von Anlehnungskontexten und einer Autonomie, die sich im Verhältnis dieser Fremdkontrolle artikuliert und entfaltet. Im Mittelalter geschah die Fremdkontrolle in erster Linie durch die Kirche bzw. die kirchliche Ordnung, im 20. Jahrhundert ist es die Deutung der Universität aus der wirtschaftlichen Perspektive. Die Autonomie der Universität lässt sich als das Zusammenspiel von Fremd- und Selbstkontrolle beschreiben (Dual von Staat und Universität), denn Autonomie meint hier nicht Unabhängigkeit, sondern ein Netzwerk aus vielfältigen Abhängigkeiten und den Umgang und die Gestaltungsmöglichkeiten der Institution in diesem Rahmen. ANDREA LIESNER kritisierte die Transformation der Universitäten in Europa nach den Maßgaben betriebswirtschaftlicher Steuerungsmodelle und äußerte die Befürchtung, dass die Optimierung universitärer „Betriebsabläufe“ zum Selbstzweck zu werden droht, wenn sie im Horizont eines generalisierten Wettbewerbs stattfindet. Unter diesen Aspekten sei die Rede vom „Europäischen Bildungsraum“ eine Beschönigung. HANS-ALBRECHT KOCH konzentrierte sich auf eine Inbezugsetzung des schulischen und des universitären Systems, wobei er letzterem eine „verschulende Simplifizierung“ attestierte. SIJBOLT NOORDA plädierte für eine Entmythologisierung des Begriffs von der europäischen Universität und lenkte den Blick auf die Notwendigkeit einer Erneuerung der universitären Systeme in Europa. Als Leitbegriffe benannte er ein positives Verständnis von Vielfalt, im Unterschied zur Uniformität, hinsichtlich Sprachen, Kulturen, institutionellen und programmatischen Angeboten. Dies bedinge, dass es mehrere Typen von Universitäten geben müsse. Die Verbindung von Lehre und Forschung gälte es zu verteidigen und zu stärken und neben die staatliche Unterstützung gehöre gleichberechtigt das private Engagement.
Im Ergebnis der Tagung lässt sich festhalten, dass es zwar kaum gelingen kann die europäische Universität zu definieren, angesichts der Abgrenzungsschwierigkeiten von der abendländischen Universität, national oder regional definierten Universitäten oder gar einer Forschungsuniversität, die vor globalen Wissenshorizonten agiert. Dennoch zeigte sich, dass das Nachdenken und Sprechen über Europa im Kontext nationaler Universitätskulturen ertragreich ist.
Naheliegend war eine historische Annäherung, gab es doch einerseits um 1200 mit Bologna und Paris zwei Städte, deren Universitäten ihre Lehrkörper und Studentenschaft tatsächlich europäisch zusammensetzten und andererseits lassen sich an der Geschichte des europäischen Bildungswesens viele Voraussetzungen heutiger Visionen einer europäischen Bildungslandschaft erkennen, so zum Beispiel die gewachsene Diversität von Universitäten in Europa, die einen Umkehrschluss erlaubt: Das Spezifische der europäischen Universität liegt nicht in ihrer Einheitlichkeit, sondern in der Breite des Spektrums, der Pluralität von Organisationsformen. In der daraus resultierenden Fähigkeit zur Inklusion könnte ein Garant der Vitalität europäischer Universitäten liegen. Andererseits implizieren gerade die Inklusionsspielräume einen Widerspruch gegen jede Beschreibung der europäischen Universität, die schließlich doch nur in einer langen Reihe unterschiedlicher nationaler Organisationsformen zu erfassen wäre. Ein anderes Bild entsteht, wenn die Universitäten im Kontext des Bologna-Prozesses und europaweit angelegter Forschungsnetzwerke betrachtet werden. Ersterer wurde nahezu von allen Referenten kritisch betrachtet, bis hin zu einer negativen Charakterisierung der Universitätsentwicklungen in Europa, die von Programmforschung, Trennung von Forschung und Lehre, sowie eingeschränkter Mobilität zwischen den Ländern charakterisiert werde; letztere hingegen seien größtenteils international aktiv und nicht auf Europa beschränkt, wenn sie nicht politisch gesteuert und auf die Repräsentation europäischer Identität gerichtet seien. Es zeigte sich in diesem Zusammenhang, dass sich Europa in den Augen außereuropäischer Betrachter/innen klarer abzeichnet als in denen der Europäer, die auch heute stärker in nationalen und regionalen Strukturen denken.
Abschließend hervorgehoben und im Verlaufe der Tagung wiederholt genannt, wurde die Möglichkeit und Notwendigkeit „rückhaltlosen Fragens“, der Selbstreflexion und Selbstbestimmung von Lehrenden und Student/innen an Universitäten, die sich an europäischen Bildungsidealen orientieren. Um diese Freiheitsräume, in der Lehre und in der Forschung, musste immer gekämpft werden, und es wäre aufschlussreich, genauer zu beleuchten, unter welchen (politischen) Bedingungen sie sich öffnen.
Konferenzübersicht:
Grußwort durch Wedigo de Vivanco, Leiter der Abteilung Außenangelegenheiten der Freien Universität Berlin
Sektion „Von der universitären Lehreinrichtung zur modernen Bildungs- und Forschungsuniversität – was kann/soll die Universität leisten
Rüdiger vom Bruch (Berlin): Das Humboldtsche Bildungsideal
Ulrike Haß (Bochum): Generationenübergreifendes Lernen – Zur Einheit von Forschung und Lehre
Stefan Fisch (Speyer): Von Bologna nach Bologna – Europäische und nationale Hochschulnetzwerke
Anton Hügli (Basel): Demokratie und die philosophische Idee der Universität
Aylâ Neusel (Kassel): Inklusion und Heterogenität in der „Europäischen Universität“
Sektion „Das Potential der „Europäischen Universität“: Generierung, Transfer, Ordnung und Bewahrung von Wissen und Wissenschaft“
Wolfgang Ernst (Berlin): Das Wissen der Universität (Buchstaben, Zahlen)
Ulrich Hunger (Göttingen): Universitäre Archive und Sammlungen als Spiegel europäischer Geistes- und Wissenschaftsgeschichte am Beispiel Göttingens
Jochen Hörisch (Mannheim): Zur Funktion der heutigen Universität in der (Medien-) Öffentlichkeit und die (medien-)öffentliche Wahrnehmung der Universität
Ralf-Torsten Speler (Halle): Zeugnisse der Wissenschaft – Akademische Museen, Sammlungen und Kabinette der Universität Halle. Zur Geschichte und Zukunft
Sektion „Die Universität als Innovationsschmiede“
Wolfgang E. J. Weber (Augsburg): Akademische Kultur und Innovation
Stefan Hornbostel (Bonn): Europäisierung der Schnittstelle von Forschung und Lehre
Uwe Fraunholz (Dresden): Innovation durch Konzentration? Erfolge und Hemmnisse der Hochschulpolitik im deutsch-deutschen Vergleich
Agnieszka Dzierzbicka (Wien): Künstlerische Forschungspraxis – Akademie trotz(t) Universität
Sektion „Die 'Europäische Universität' als Exportmodell“
Georg Schild (Tübingen): Universitätsgründungen in den USA im 19. Jahrhundert – Modifikationen des europäischen Modells
Christoph Strupp (Hamburg): Die nordamerikanische Universität: Ergebnis eigenständiger Bildungstraditionen und Wissenschaftskonzepte
Ulrich Teichler (Kassel): Wie wird die „Europäische Universität“ heute außerhalb Europas wahrgenommen?
Sektion „Was ist das Europäische an der 'Europäischen Universität'?“
Alexander Demandt (Lindheim): Ursprung und Idee der europäischen Universität
Rudolf Stichweh (Luzern): Die Universität zwischen Autonomie und Fremdkontrolle
Andrea Liesner (Hamburg): Die Universität des europäischen Bildungsraums
Hans-Albrecht-Koch (Bremen): „Weg von den Quellen“: Zur 'Verkürzung' universitärer Lehre in den Geisteswissenschaften
Sijbolt Noorda (Den Haag): European Universities: A Common Future as well as a Shared Past?
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Citation:
Doris Müller-Toovey. Review of , Die 'Europäische Universität' – Idee, Konstrukt, Realität.
H-Soz-u-Kult, H-Net Reviews.
October, 2009.
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