Figurationen des Staates 1870-1945. Paris: Veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Fondation Maison des Sciences de l'Homme, dem Centre National de la Recherche Scientifique und der Deutschen Forschungsgemeinschaft von der deutsch-französischen Gruppe für Sozialgeschichte, 26.09.2003-27.09.2003.
Reviewed by Hartmut Kaelble
Published on H-Soz-u-Kult (January, 2004)
Figurationen des Staates 1870-1945
Bericht über das 9. französisch-deutsche Sozialhistorikertreffen am 26. und 27.9.2003 in Paris
Das neunte französisch-deutsche Sozialhistorikertreffen in Paris befasste sich mit einem der großen Themen der französisch-deutschen Vergleiche und Beziehungen, mit den Figurationen des Staates 1870-1945. Wie die früheren Treffen hatte auch diese Tagung den Zweck, eine Plattform für jüngere Forscher zu bieten und französische und deutsche Historiker, vor allem Sozial- und Kulturhistoriker, miteinander ins Gespräch zu bringen. Dieses Treffen wurde wissenschaftlich konzipiert und organisiert von Alain Chatriot (Collège de France) und von Dieter Gosewinkel (WZB Berlin). Die Tagung befasste sich mit dem Staat 1870-1945, da er ein weitgehend vernachlässigtes Thema ist, wenn man nicht reine Institutionen- und Rechtsgeschichte betreiben will. Die Sozial- und Kulturgeschichte befasst sich zu wenig mit dem Staat, die politische Geschichte zu sehr mit Wahlen, mit Parteien, mit politischen Ereignissen und Persönlichkeiten und auch die Politikwissenschaft arbeitet die Geschichte des Staates kaum auf. Es gibt zwar eine ganze Reihe neuer Zugänge zu einer Geschichte des Staates, in Frankreich vor allem die Prosopographie der Beamten, die Geschichte der Symbole, Riten, Erinnerungsorte, die Praxis des Staates gegenüber seinen Klienten, in Deutschland eher Forschungen zur Geschichte des Wohlfahrtsstaates, der staatlichen Infrastruktur, der Staatsbürgerschaft und der Staatsbürgerrechte. Aber der Staat bleibt doch ein Desiderat der sozialhistorischen Forschung, interessiert aber gleichzeitig so viele junge Forscher, dass ein dichtes und kohärentes Tagungsprogramm entstand.
Eine Sozialgeschichte des Staates in Europa wird, folgt man dieser Tagung, einen Blick gleichzeitig von außen und von innen auf den Staat werfen und vor allem sechs Themen untersuchen: Sie wird nicht den Staat als einen einzigen großen Apparat ansehen, sondern ihn in seiner Komplexität und Heterogenität mit einer Vielzahl von Akteuren, von Institutionen und von Werten untersuchen und auch von verwischten Grenzen zwischen Staat und Gesellschaften ausgehen. Die Sozialgeschichte des Staates wird darüber hinaus weniger Gesetze, Regelungen und Klassifikationen des Staates, sondern eher die Praxen und den Alltag des Staates untersuchen, dabei nicht nur die Normalität, sondern auch die Krisen, die Umbrüche, die Randzonen des Staates als besonders erhellend ansehen. Ein zentrales Thema der Sozialgeschichte des Staates wird die Staatsintervention sein, aber nicht die Aktion der Intervention selbst, sondern eher die Motive, Interessen der Akteure und die soziale und kulturelle Auswirkung der Intervention. Wichtige Felder einer Sozialgeschichte des Staates werden auch die Geschichte der Staatssymbole sein, nicht nur der engeren Symbole der Fahne, der Hymne, der Staatsfeiertage, sondern auch der staatlichen Erinnerungsorte, der Denkmäler, der Hauptstädte, der staatlichen Geschichtsschreibung und daneben der vom Staat geschaffenen, geänderten oder dominierten Sprache. Zu einer Sozialgeschichte des Staates gehört schließlich nicht nur der nationale, sondern auch der internationale Blick, der Blick auf den Staat aus anderen Staaten, das Außenbild, auch die internationalen Debatten, Konflikte und Transfers, aus denen die Entscheidungen des Staates entstanden, Übernahmen ebenso wie Verweigerungen, schließlich auch die Schaffung von supranationalen Institutionen, die in Europa seit 1950 von den Staaten, nicht gegen die Staaten, geschaffen wurden.
Aus dieser Themenpalette der Sozialgeschichte des Staates in Europa konnte die Tagung nur einen Ausschnitt bieten, da sie sich danach richtete, welche Themen derzeit in Frankreich und Deutschland bearbeitet werden. Die Hauptthemen der Tagung waren die Sozialgeschichte der hohen Beamten, die klientennahen Dienstleister, die Staatsbauten als Staatssymbole, der Kolonialstaat als Randzone des europäischen Staates, der totalitäre Staat, die Rolle des Staates in der Entwicklung der sozialen Sprache, der Staat in Elsaß-Lothringen unter französischem wie deutschem Einfluss und schließlich Wirtschaft und Staat. Im folgenden ein Bericht über die einzelnen Sektionen:
Die Tagung begann mit ausführlichen, soeben zusammengefassten Einleitungen von Alain Chatriot und Dieter Gosewinkel zum Forschungsstand und zu den zukünftigen Fragestellungen der Sozialgeschichte des Staates bim 19. und 20. Jahrhundert. Eine erste Sektion der Tagung befasste sich mit der Rolle der Beamten, vor allem in der Krise der Zwischenkriegszeit. Die weit tiefere Krise, die der Erste Weltkrieg in der sozialen Position der hohen deutschen Beamten entstehen ließ, wurde von Moritz Föllmer (Assistent am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität) behandelt. Er argumentierte, dass es den französischen Beamten nach dem Ersten Weltkrieg gelang, sich eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern, den Konsens über die Grundwerte der Republik zu stabilisieren und die Spannungen zwischen Zentralismus und lokalem Establishment etwas abzumildern. Die deutschen Spitzenbeamten dagegen verloren durch den Krieg viel an öffentlichem Prestige, konnten keine breiten politischen Konsens über die neue Republik herstellen und entfremdeten sich eher den lokalen Eliten. Marie-Bénédicte Daviet-Vincent (damals noch Doktorandin in Geschichte, Paris I Sorbonne, inzwischen promoviert) befasste sich vor allem mit Rivalität zwischen der alten aus dem Kaiserreich stammenden, stärker aristokratischen, vom Juristenmonopol geprägten Beamtenelite und der neuen, von außen kommenden, von unten aufsteigenden, stärker technisch ausgebildeten Gegenelite, eine Rivalität, die in Frankreich nicht entstand. Gilles Tanguy behandelte einen Verband der französischen Spitzenbeamten, die 1907 gegründete „Association de l’administration préfectorale“ und verfolgt dabei vor allem die Institutionalisierung eines der Grands Corps der Dritten Republik und seine Interessenpolitik gegenüber der Regierung.
Die zweite Sektion der Tagung befasste sich mit dem regulierenden Staat und seinem Verhältnis zu seinen Klienten. Arnoud-Dominique Houte (Doktorand Paris IV, histoire) behandelte die Veränderung des Gendarmen im Verlauf des langen 19. Jahrhunderts, der neben dem Lehrer und dem Briefträger der wichtigste direkte Kontakt des Staates mit den Klienten war. Er argumentierte, dass sich der französische Staat grundlegend wandelte von einem primär an dem Kriegermodell orientierten, mit Pferden, Helmen und Schwertern ausgestatteten Gendarmen zu dem zivilen Modell des schlichten, des auf dem Fahrrad sitzenden, weit weniger schwer bewaffneten Gendarmen der Dritten Republik. Odile Join-Lambert (Historikerin am IRES Paris) verfolgte die Frage der Generalisten und Spezialisten in der französischen Rekrutierung der Beamten im 19. und 20. Jahrhundert, und zwar vor allem in der den Klienten besonders nahen Dienstleistungsverwaltung in der Post, in den Kliniken, in der Ausbildung sowie in den Museen und stellte die Frage, ob sich diese Alternative in der weniger zentralisierten deutschen staatlichen Verwaltung weniger scharf stellte.
Die dritte Sektion rückte den bauenden Staat in den Mittelpunkt. Markus Dauss (Doktorand, Kunstgeschichte, Universität Dresden) verglich die Staatsarchitektur in Paris und Berlin zwischen 1871 und 1918, strich die starke Ähnlichkeit in der Entwicklung einer mit dieser Staatsarchitektur beauftragten Verwaltung heraus, betonte aber auch die Unterschiede, die anderen Stile der Bauarchitektur, die stärkere Zentralisierung der Entscheidung im monarchischen Berlin, aber auch das geringere Gewicht der Reichsarchitektur im Berliner Stadtbild, die stärkere Zurückhaltung des liberalen Staates der französischen Dritten Republik, die größere Zahl der Akteure, aber auch die größere Kontinuität der Staatsbauten im Stadtbild von Paris. Das daran anschließende Referat von Nicolas Padiou (Doktorand Architekturgeschichte, EPHE, Paris) befasste sich mit dem Wiederaufbau der zerstörten Dörfer und Städte in Lothringen nach dem Ersten Weltkrieg, den Debatten um die Art des Staatseingriffs und die Entscheidung für einen liberalen, wenig eingreifenden Staat, der den Wiederaufbau weitgehend der Wirtschaft überließ.
Eine vierte Sektion drehte sich um den europäischen Staat an seinen Rändern und beschäftigte sich mit dem Kolonialstaat, aber auch mit dem extrem starken Staat der Diktatur. Michael Pesek (Doktorand Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität Berlin) behandelte den fragilen, mit wenig Beamten und Ressourcen, auch wenig Wissen von der afrikanischen Bevölkerung ausgestatteten, oft auf Improvisieren und Gewalt setzenden Kolonialstaat, dessen Akteure - Missionare, Beamte, Militärs - schwer koordinierbar waren. Isabelle Merle (CNRS, Marseille) befasste sich mit einer gegenteiligen Situation in Neu Kaledonien, mit einem omnipräsenten Kolonialstaat, einer starken europäischen Verwaltung und einer in Reservate abgedrängten, scharf kontrollierten, endogenen Bevölkerung. Sie fragte ebenfalls nach den Grenzen der kolonialen Kontrolle über die Einheimischen, einer instabilen, in Frankreich umstrittenen, schwer genau zu erfassenden, wilden, nicht rechtsstaatlichen, oft gewalttätigen Kontrolle. Da es viele Studien über das Gegenteil, über den diktatorischen Staat in Europa und seiner Wirkungen auf die Gesellschaft gibt, wurde nur ein Referat darüber vorgesehen: Kathrin Kollmeier (Doktorandin, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität) behandelte die Hitlerjugend, ihre Doppelidentität als gesellschaftliche Organisation und als Behörde, als alle einschließende und viele ausschließende Organisation der Jugend, als staatliche Sozialisationsinstanz der NS-Gesellschaft, die angeblich eine freie individuelle Entwicklung förderte.
Anne Sophie Beau behandelte ein fünftes Thema, die Erfindung der Kategorie „Angestellte“ in Deutschland und „employé(e)s“ in Frankreich. Sie betonte die zentrale Rolle des Staates bei der Erfindung dieser Sprache am Ende des 19. und 20. Jahrhunderts, erläuterte aber auch wichtige deutsch-französische Unterschiede, die jeweilig den Hintergrund bestimmten. In Deutschland waren „Angestellte“ eine Erfindung des interventionistischen Sozialstaats in Deutschland und im liberalen französischen Staat war eher der Zensus maßgebend.
Eine sechste Sitzung befasste sich mit der Region Elsass-Lothringen im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – einer Region, in der französischer und deutscher Staat sich in ihrer Wirkung vermischten und zugleich besonders scharf voneinander absetzten. Philippe Hamann (Université Marc Bloch, Straßburg) untersuchte die misslungene Integration Elsass-Lothringens in das Deutsche Kaiserreich, die Spannungen zwischen dem deutschen Föderalismus und dem zentral verwalteten Elsass-Lothringen, zwischen den von oben und außen kommenden preußischen Karrierebeamten und den lokalen elsässischen und lothringischen Beamten, die widersprüchlichen Bindungen an die deutsche Verwaltung und an die frankophilen Milieus, die widersprüchlichen Auswirkungen des Verfassungsprojekts, der Sozialpolitik und des Kriegs. Christiane Kohser-Spohn (Georg-Eckert-Institut in Braunschweig) behandelte die Reintegration von Elsass-Lothringen in die französische Republik nach dem Ersten Weltkrieg und stellte ein Forschungsprojekt über die Denunziation vor, das die Spannungen innerhalb der Bevölkerung über die Verarbeitung der deutschen Zeit widerspiegelt, aber von ihr gleichzeitig als ein traditionelles jacobinisches Instrument der Integration interpretiert wurde.
Eine siebte Sitzung drehte sich um die Intervention des Staates in die Wirtschaft. Frank E. W. Zschaler (Privatdozent, Universität Eichstätt) stellte große Unterschiede der französischen und deutschen Steuererhebung heraus. Sie war stärker föderal in Deutschland, zentralisiert in Frankreich, mit starkem Gewicht in Paris; die direkte Steuer spielte in Deutschland eine weit größere Rolle als in Frankreich; Länder und Gemeinden besaßen eine eigene Steuer und waren damit autonomer; gleichzeitig standen sich ein eher reicher Staat in Deutschland und ein armer Staat in Frankreich gegenüber. Vor dem Ersten Weltkrieg sah Zschaler eine gewisse Konvergenz. Gabriel Galvez-Béhar (Doktorand in Geschichte, Lille III) behandelte das industrielle Patentrecht in Frankreich und Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts. Frankreich schützte vor allem das Recht des Erfinders, bedingt durch die langen französischen liberalen Tradition Frankreichs, aber auch durch die geringe Konzentration der Industrie. Deutschland dagegen schützte eher die Erfindung und kam damit stärker den Interessen der konzentrierteren und mächtigeren Industrie entgegen. Galvez-Béhar warnte allerdings vor einer zu starken Essentialisierung der französisch-deutschen Unterschiede, die sich rasch wandeln können und oft auch von zufälligen Entscheidungsumständen abhingen.
Arne Radtke-Delacor (Doktorand in Geschichte, Universität Göttingen) verglich die zentral gesteuerten Wirtschaften des Vichy-Regimes und des durch das NS-Regime besetzten Frankreichs. Die Wirtschaft des besetzten Frankreichs wurde durch eine kleine Zahl von Personen in enger Kollaboration mit der Wirtschaft dirigiert. Arne Radtke-Delacor argumentiert, dass es starke Konvergenzen zwischen der Wirtschaftslenkung des Vichy-Regimes und des besetzten Nordens gab, wobei man sich fragen muss, ob man von Konvergenz oder erzwungener Angleichung sprechen kann.
Die Tagung wurde am Ende von Hartmut Kaelble zusammengefasst. Er betonte drei große Thesen, auf die man in den verschiedenen Sitzungen immer wieder zurückkam. Eine erste These: Der Staat in Frankreich war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weit stabiler, die Staatsbeamten und die staatlichen Entscheidungen besaßen eine breitere Akzeptanz in der Bevölkerung und stießen seltener auf eine grundsätzliche Staatsskepsis als in Deutschland. Stabiler war die Akzeptanz des französischen Staates schon am Ende des Ersten Weltkrieges und in der Zwischenkriegszeit, dann aber vor allem am Ende des Zweiten Weltkrieges.
Eine zweite These: Im späten 19. und im frühen 20. Jahrhundert standen sich zudem ein liberaler, interventionsskeptischer, gegenüber sozialen Akteuren offener, armer, verschuldeter, aber symbolisch sehr präsenter französischer Staat und ein interventionswilliger, weit weniger liberaler, auch reicherer, aber symbolisch weniger präsenter oder umstrittener deutscher Staat gegenüber. Dieser Unterschied verschärfte sich noch in der Zwischenkriegszeit. Erst nach 1945 drehte sich dieser Unterschied um. Frankreich wurde mit der Planifikation das Musterbeispiel eines Interventionsstaates. Deutschland folgte dagegen in Absetzung gegen den NS-Staat und gegen die DDR eher einen liberalen Weg. In den 1960er Jahren milderten sich diese Unterschiede ab, abgesehen von der symbolischen Präsentation des Staates. Eine dritte These: Der französische Staat genau so wie der deutsche Staat lassen sich nicht als voneinander isolierte Einheiten verstehen. Die staatlichen Entscheidungen, Akteure, Werte, Institutionen und Symbole entstanden in einer fortwährenden Konkurrenz oder Kooperation, in einer fortwährenden Transferierung, Ablehnung, Imitation, Umwandlung der Institutionen jenseits des Rheins (sicher auch jenseits des Kanals, jenseits der Alpen und jenseits der Pyrenäen). Der französische Gendarm wurde bewusst gegen den deutschen Gendarmen, die deutschen Kolonien im Blick auf die französischen und auch die englischen Kolonien, die französischen und deutschen Staatsgebäude in der Rivalität miteinander entwickelt.
Dieses französisch-deutsche Sozialhistorikertreffen bot einen sehr schönen Überblick über die aktuellen französisch-deutschen Forschungen zur Sozial- und Kulturgeschichte des Staates zwischen 1870 und 1945 in Frankreich und Deutschland. Die Papiere wurden von Iris Schröder, Vincent Guigueno, Daniele Voldman, Bruno Jobert, Christoph Conrad, Heinz-Gerhard Haupt und Michel Margairaz kommentiert. Geleitet wurden die Sektionen von Hinnerk Bruhns, von Christoph Conrad, von Patrick Fridenson, Heinz-Gerhard Haupt und von Hartmut Kaelble. Die Tagung wurde finanziert bzw. organisiert von der DFG, von der Maison des Sciences de l’Homme, vom Centre de recherches historiques (EHESS/CNRS), von der Ecole Nationale des Ponts et Chaussées in Paris, vom Centre Marc Bloch in Berlin und dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin. Das zehnte französisch-deutsche Sozialhistorikertreffen ist von der Vorbereitungsgruppe (Hinnerk Bruhns, Christoph Conrad, Patrick Fridenson, Dieter Gosewinkel, Heinz-Gerhard Haupt, Hartmut Kaelble, Sandrine Kott) für 2005 geplant.
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Citation:
Hartmut Kaelble. Review of , Figurationen des Staates 1870-1945.
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January, 2004.
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