Abseitige Ökonomien – Grenzen und Grenzfiguren des Tausches 1500-1800. Konstanz: Jan Behnstedt, Konstanz; Patrick Oelze, Freiburg im Breisgau, 02.04.2009-04.04.2009.
Reviewed by Sandro Liniger
Published on H-Soz-u-Kult (July, 2009)
Abseitige Ökonomien – Grenzen und Grenzfiguren des Tausches 1500-1800
Das Abseitige problematisiert und thematisiert Bedingungen von Unterscheidungen und ihre medialen und diskursiven Voraussetzungen. Die für die abendländische Philosophie kennzeichnenden zweiwertigen Beziehungen etwa von Innen und Außen, Transzendenz und Immanenz, die stets auch als Tauschbeziehungen gedacht wurden, erweiterte der französische Philosoph Michel Serres zu einem grundsätzlich dreiwertigen Schema. Michel Serres, Der Parasit. Übersetzt von Michael Bischoff, Frankfurt am Main 1987. Unterscheidungen, so Serres, verweisen immer auf die Position eines Dritten, der diese als solche erst hervorbringe. Jeder Differenz geht somit ein Bezug zur Unterbrechung, zur Abweichung voraus, die als eingeschlossenes Drittes zugleich ausgeschlossen werden muss.
Der vom Teilprojekt „Religion in der Differenz – Grenzziehungen und Konflikte in der Frühen Neuzeit“ organisierte Workshop thematisierte Effekte und Effektoren frühneuzeitlicher Grenzziehungen und Unterscheidungen, Grenzen, die nicht nur Differenzen markieren, sondern auch Orte des Austauschs, der Übertragung, der Transition bezeichnen. Unterscheidungen, so JAN BEHNSTEDT (Konstanz), erzeugten in spezifischer Weise transitorische Figuren, die die Zonen des Übergangs und der Übertragung sicht- und beobachtbar machten – für die Zeitgenossen, wie für die Wissenschaft. Der Workshop nahm gerade solche Grenzfiguren in den Blick, die als zeitgenössisch virulente Reflexionsfiguren des Wandels räumlicher, sozialer oder kultureller Grenzziehungen in der frühen Neuzeit verstanden werden können. Im besonderen Blickfeld standen vor allem Figuren, die mit ökonomischen Operationen oder Austauschprozessen verknüpft sind oder sich auf diese beziehen. Thematisiert wurden Figuren, die sich in prekären Tauschverhältnissen und abseitigen Ökonomien „vor dem Ökonomischen“ bewegen.
Bereits der Beitrag von BERNHARD SIEGERT (Weimar) über die Ökonomie des Piraten machte deutlich, dass Grenzfiguren in der frühen Neuzeit als Teil maritimer Austauschprozesse konstitutive Funktionen in der Konstitution moderner Staatlichkeit erfüllen. Anhand der Figur des Korsaren führte Siegert erhellend vor, wie eng maritime Raubpraktiken und ökonomisches Handeln in der frühen Neuzeit verquickt waren. Die Zonen des Ununterscheidbaren zeigten sich gerade bei der Betrachtung der Medien und Mittler des ökonomischen Tausches: Ziel des Piraten um 1700 sei das Einspeisen des Geraubten in die Waren- und Wertzirkulation und damit die Umwandlung von Schätzen in Kapital. Hehler, Komplizen und Mittelsmänner wie auch Freihäfen und Korsarenstädte garantierten als Relaisstationen die Anschlussfähigkeit an den ökonomischen Tauschhandel und damit auch zum legalen Geschäft. Stünden Medien und Mittler der Zirkulation nicht mehr zur Verfügung, wende sich das angehäufte geraubte Gut gegen den Piraten und werde zum „toten Schatz“. Mit der Schatzbildung, die Siegert als „Feind des Piraten schlechthin“ bezeichnete, wird der Bereich der Abseitigkeit konturiert: Im Außen ökonomischer Operationen wird der Pirat zum Schatzgräber, der gehortete Schatz zum begehrenswerten Objekt. Wie Veränderungen der institutionellen, medialen und geographischen Ordnungen in Figuren beschrieben, verhandelt und reflexiv gemacht werden, lässt sich gerade bei der Figur des Piraten nachvollziehen. Mit dem Ende des goldenen Zeitalters der Piraterie verfängt sich dieser „permanente Krieg unterhalb der Souveränität des Gesetzes“ (Siegert) in den Maschen der Macht. Der Pirat wird zum abstrakten Feind und zur Gründungsfigur des modernen Staates. Als Feind der gesamten Menschheit wird der Pirat bei Jean Bodin zur völkerrechtlichen Begründungsfigur souveräner Staaten, die als dergestalt eingeschlossene und vermittelnde Figur des Dritten, zugleich ausgeschlossen werden muss.
Mit Grenzfiguren des Staates befasste sich auch MICHAEL KEMPE (St. Gallen). Anhand des Kaperfahrers George Cusack zeichnete Kempe nach, wie sich Cusack als „Parasit des neu-spanischen Reiches“ (Kempe) im Zentrum transkontinentalen Handels bewegte. Mit verschiedenen Kaperbriefen europäischer Potentaten , mit gefälschten Papieren und unter fingierten Namen segelnd, stünde der Kaperfahrer für die exterritoriale Bewegung schlechthin, die weder Flaggen noch Konfessionen kennt und auch nicht davor zurückschreckt, die Schiffe seines Auftraggebers zu überfallen. Frühneuzeitliche, symbolische Differenzierungen verloren auf dem Meer ihre Verweisungskraft. Konsequent hätten sich die Kaperfahrer der europäischen Potentaten, die in Zeiten leerer Staatskassen und im Kampf um die maritime Vorherrschaft Kaperlizenzen ausstellten, bedient. Mit der zunehmenden Regulierung des maritimen Raumes in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wandelte sich der Seeräuber und Kaperer zum gemeinsamen Feind eines zusammenrückenden Europas. Das moderne Völkerrecht beruhte auf dem Ausschluss eines gemeinsamen Menschenfeindes, der nicht zuletzt durch die Praktiken der Admiräle und Potentaten selber hervorgebracht worden sei.
Mit gesellschaftlichen Gründungsgeschichten befasste sich auch MICHAEL JUCKER (Luzern) in seinem Beitrag zu den Wegen und Irrwegen, den Diskursen der Grenze und der Entgrenzung von Beutegütern in der frühmodernen Eidgenossenschaft. Anhand von drei Gegenständen aus dem geraubten Burgunderschatz von 1476 konturierte Jucker die unterschiedlichen Praktiken der Vermittlung und die Modi der Akkumulation von Beutegütern, bevor sie zu Gegenständen kollektiver Imaginationen wurden. Erst das Aufschreiben und Verzeichnen von gestohlenen Gegenständen in Beutelisten mache das geraubte Gut im Symbolischen handhabbar, einen geschätzten ökonomischen Wert zuschreibbar und die Güter untereinander vergleichbar. Mit dem Aufschreibesystem der Liste wurden die Beutegüter zu akkumulierbaren und begehrenswerten Objekten. Kulturgüter, so Jucker, blieben auch heute Teil der Ursprungserzählungen von Gesellschaften, Gegenstand diplomatischen Geschicks und damit immer auch Bestandteil der Erinnerung an das Glück der Bereicherung, aber auch an Schuld, Sühne, Täuschung und Enttäuschung.
Standen im ersten Teil des Workshop vor allem solche ökonomische Grenzfiguren im Mittelpunkt, die das Verhältnis räumlicher Bewegung und rechtlicher Ordnung zueinander in Bezug setzen, rückte PATRICK OELZE (Freiburg) in seinem Beitrag Grenzfiguren des Wissens ins Blickfeld, von denen es im 17. und 18. Jahrhundert nur so wimmelte: Scharlatane, Hochstapler und Schwindler, die ihr vorgetäuschtes, geheimes Wissen und ihre aussergewöhnlichen Fähigkeiten einem städtischen Publikum präsentierten. Die Popularität der Figur der Scharlatane stehe in dem Kontext einer allgemeinen Obsession für Inszenierungen, Täuschung und Betrug. Gerade das Nomadische ermöglichte den Figuren die Grenzen einer „Gesellschaft von Anwesenden“ zu überwinden und sich die entstehende Unübersichtlichkeit sozialer Ordnung zunutze zu machen, indem sie sie immer wieder auf den Schaubühnen neu produzierten. Mit der Betonung der Unübersichtlichkeit körperlicher Prozesse trugen Quacksalber zur ihrer eigenen Abschaffung bei: Durch die Abwehrbewegung einer akademischen Medizin und dem Verschwinden des medizinisch zu behandelnden Körpers in die Kliniken und Praxen, sei die Existenzen der Wanderärzte und Quacksalber endgültig als fingierte entlarvt worden, ihr Wissen in den Bereich des Abseitigen abgedrängt.
Den Fragen nach Fälschungen und Täuschungen als Erkenntnisgegenstände und als Grenzfiguration ging auch MARTIN DOLL (Berlin) nach. Anhand der zunächst gefeierten Originalität der ossianischen Gesänge James Macphersons, die als Zeugnis einer ursprünglichen, unverfälschten gesellschaftlichen Einheit die Überlegenheit der gälisch-schottischen Tradition gegenüber der irischen verbürgte, der schließlichen Entlarvung als literarischer Fälschung und der dann einsetzenden Stilisierung der Gesänge als Zeugnis auktorialer Authentizität bei Sir Walter Scott, beschrieb Doll die Ossianischen Gesänge als oszillierende Kippfigur, die den Referenzbezug des verbürgten Authentischen zwar sukzessive verschob, aber im gleichen epistemologischen Rahmen des Ursprünglichen verblieb. Insofern die Ossianischen Gesänge selbst schon die Geschichte der allmählichen zivilisatorischen Verfälschung einer ursprünglichen Einheit durch Vermittlungsprozesse und vor allem auch durch das Geld in Szene setzte, zeigte Doll anhand der oszillierenden Bewegung zwischen Originalität, Fälschung und Aufdeckung zudem auf, wie bei der Suche nach unvermittelten Ursprüngen um 1800 die medialen und ökonomischen Produktionsbedingungen literarischer Texte zugleich systematisch kaschiert und verworfen wurden.
Wie wird Medialität in Grenzfiguren reflektiert? Mit dieser die ganze Tagung begleitenden Problematik befasste sich auch SUSANNE REICHLIN (Zürich). Anhand von mittelalterlichen Minnereden, Schwänken und Exempla stellte Reichlin dar, wie der scheinbar universale Topos der Verurteilung der gekauften Liebe auf diskursiven Diskontinuitäten basiert. In den genannten Gattungen werde immer wieder das Modell einer Wertehierarchie postuliert: Immaterielle Werte wie Weisheit, Gerechtigkeit oder Liebe seien absolut und mit den materiellen wie Geld oder Gütern nicht verrechenbar. Mit der stärkeren Betrachtung der Medialität des Geldes gerate nun aber dieses Modell einer absoluten Wertehierarchie zunehmend in Bewegung. Als operationales Medium gewinne das Geld seine Relevanz, in dem es mit anderen Werten in Bezug trete. Geld mache damit Werte kommensurabel: Weisheit und Macht, Ehre und Schönheit könnten gekauft werden. Die Verschiebung von einem pyramidalen zu einem relationalen Wertesystem ändere jedoch nichts daran, dass die Käuflichkeit der Frau grundsätzlich verurteilt werde. Indem jedoch die Käuflichkeit der Frau vermehrt im Kontext einer Geldkritik und damit im Feld der Politik und im Rechtsbereich thematisierbar werde, würden sich die Zonen des Illegitimen weg von moralischen hin zu institutionellen Bereichen verschieben.
Die Verschiebung und Überschreitung von Grenzen thematisierte auch ROBERT SUTER (Basel) anhand der Figur des Souveräns als Jäger. Die Enthegung der Jagdgebiete des Souveräns um 1500 ging einher mit der Entgrenzung souveräner Macht: Auf der Fährte des Wildes überschritt der Souverän die Grenzen der alten Forste und gelangte hinaus auf das Kulturland seiner Untertanen. Die Umstellung auf die Verfolgung von Fluchtwild, gehöre zu den Urszenen souveräner Macht. Mit der Jagd als beständige zeremonielle Verifizierung von territorialen Geltungsansprüchen, jage der Souverän daher auch immer dem Phantasma absoluter Macht hinterher. Mit der territorialisierenden Bewegung des Souveräns werde der Souverän Objekt einer Kritik, die ihn an der Erfüllung seines pastoralen Amtes messe. Der auf der Jagd das Wohlergehen seiner Untertanen vergessende oder gar gefährdende Souverän geriet im 17. Jahrhundert immer mehr in den Bannkreis einer Souveränitätskritik, die sich im Zusammenhang mit dem von Michel Foucault beschriebenen Diskurs des Pastorats herausbildet. Dem Souverän als Territorialherr tritt der Souverän als Hirte gegenüber, der sich am Anspruch der „täglichen Regierung und Lenkung des Menschen in ihrem wirklichen Leben und im Maßstab der Menschheit“ Michel Foucault, Geschichte der Gouvernementalität I. Sicherheit, Territorium, Bevölkerung. Vorlesung am Collège de France 1977-1978. Übersetzt von Claudia Brede-Konersmann, Frankfurt a. M. 2004, S. 218. misst. Die Konfrontation zwischen dem Souverän als Hirten und dem Souverän als Jäger, thematisierte Suter anhand der hohen Jagd im 18. Jahrhundert. In der fürstlichen Überlandjagd komme es zum Zusammenprall zweier Ökonomien: der herrschaftlichen Ökonomie der Verausgabung, der Lust und des Vergnügens, und der bäuerlichen Ökonomie der Subsistenz. Letztlich gehe es bei der hohen Jagd um das Nichtwahrnehmen jener pastoralen Verantwortung, welche die Herrschaft für ihre Untertanen habe. Doch gleichzeitig legitimiere sich der pastorale Diskurs nur durch die Möglichkeit solcher Unfälle. Damit konturierte Suter auch die Zonen ökonomischer Abseitigkeit: So bleibe zwar der Souverän als Jäger ein integraler Bestandteil des ökonomischen Denkens, aber gerade als jene Figur, die aus dem ökonomischen Tausch ausgeschlossen bliebe. Die Figur des Souveräns wird damit selbst zum Parasiten, der am Symbolischen des Tausches schmarotzt.
Die abschließende Diskussion machte deutlich, dass das Konzept der Abseitigkeit einer genaueren Definition und Ausarbeitung bedarf, insofern in den meisten Beiträgen klar wurde, dass bestimmte Tauschpraktiken erst im Verlauf funktionaler Differenzierungsprozesse in der Frühen Neuzeit aus dem Rahmen legitimer oder gewohnter Tauschhandlungen und Zirkulationsprozesse herausfielen. Die moderne Ökonomie, die auf den Begriffen der Arbeit, des Wertes und des Eigentums und der Systematizität autoregulativer Mechanismen beruht, impliziert andere Formen dessen, was als Abseitiges verworfen wird. Erst im Blick dieser Fassung des Ökonomischen werden bestimmte Praktiken verworfen oder als Reflexionsfiguren des Wandels virulent. Frühneuzeitliche Grenzfiguren, die im modernen Wissen des Ökonomischen mit dem Siegel des Dysfunktionalen oder auch des Gefährlichen versehen werden, können deshalb als Kippfiguren beschrieben werden: Als eingeschlossene Ausgeschlossene operieren sie an den Anschlüssen und Synapsen ökonomischer Tauschprozesse, die immer auch Bruchstellen markieren. In ihnen werden soziale Ordnungsvorstellungen bzw. Kontingenzen sozialer Ordnung beobachtbar gemacht und damit verhandelbar. Die Frage nach den Orten der Einspeisung in die Zirkulation und den Schnittstellen von Übertragungen verlangt daher geradezu nach einer medientechnischen Kompetenz im Umgang mit Figuren – Figuren, die ihre medialen Bedingungen immer auch als das Nicht-Thematisierte mitreflektieren. Eines haben die hier versammelten Beiträge deutlich gemacht: Um das Projekt eines frühneuzeitlichen „Figurenkabinetts“ solcher Grenzfiguren weiterzuverfolgen, müssen die in und mit den Figuren verhandelten und beobachtbaren sozialen Wandlungsprozesse stärker herausgearbeitet werden. Dafür wird es notwendig sein, nach der Spezifik des Auftauchens der Figuren um 1700, wie auch nach den Umschlagpunkten zu fragen. Wann werden Figuren Gegenstand polizeilicher Diskurse? Wann werden sie zum abstrakten Außen? Wie begründen Figuren soziale Ordnungsvorstellungen? Welche Formen der Zeitlichkeit werden in Figuren verhandelt? Diese und andere Fragen sind Gegenstand weiterer Arbeitsschritte und sollen in weiteren Arbeitstreffen diskutiert werden. Nur so wird es möglich sein, eine klare Differenz zur Typenbildung sozialwissenschaftlicher Provenienz zu markieren.
Konferenzübersicht:
Jan Behnstedt (Konstanz): Einführung
Bernhard Siegert (Weimar): Ökonomie des Piraten im 18. Jahrhundert
Tilmann Walter (Würzburg): Der Bankrotteur Hans Ulrich Krafft (1550-1621) als Reisender in der Levante
Michael Kempe (St. Gallen): Shopping zum Null-Tarif? Aufstieg und Fall des Freelance-Kaperfahrers (17. Jh.)
Michael Jucker (Luzern): Märkte, Raub und Beutehändler – Die Entgrenzung der Kriegsbeute um 1500
Johannes Dillinger (Oxford): Die Ökonomie des Schatzes. Schatzgräberei in der Frühen Neuzeit
Robert Suter (Basel): Der Souverän als Jäger und die Klage der Kreatur – Zwei Grenzfiguren im Diskurs der pastoralen Macht
Susanne Reichlin (Zürich): „man git dich [Minne] umb mich [Pfennig]“ – Die Käuflichkeit der Frau im geldkritischen Diskurs um 1500
Martin Doll (Berlin): „Genuine remains of ancient Scottish poetry” – James Macphersons Ossianische Gesänge als Kippfiguren im Spannungsfeld zwischen Frühkapitalismus und schottischer ´Tradition´
Patrick Oelze (Freiburg): Scharlatane und Quacksalber in der Frühen Neuzeit
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Citation:
Sandro Liniger. Review of , Abseitige Ökonomien – Grenzen und Grenzfiguren des Tausches 1500-1800.
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July, 2009.
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