Beschreiben und Vermessen. Raumwissen in der östlichen Habsburgermonarchie im 18. und 19. Jahrhundert. Tübingen: Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL), Tübingen, 29.10.2009-31.10.2009.
Reviewed by Christine Hämmerling
Published on H-Soz-u-Kult (December, 2009)
Beschreiben und Vermessen. Raumwissen in der östlichen Habsburgermonarchie im 18. und 19. Jahrhundert
Herrschaftliche Wissensproduktion über die demographischen, territorialen, sozialen, gesellschaftlichen oder ethnischen Gegebenheiten innerhalb wie auch an den Grenzen eines Territoriums hat im Laufe der Geschichte immer wieder andere Erhebungs- und Darstellungsformen gefunden. Daten wurden zusammengetragen und ausgewertet; sie wurden interpretiert, zu einem Ganzen konstruiert, bebildert und damit „lesbar“ und publik gemacht. Aus ihnen ergab sich ein Raumwissen als Wissen über und Wissen um einen Raum. Aufgenommen mit den Instrumenten „Landesbeschreibung“ und „Landesvermessung“ im Rahmen der Amtskartographie spielte dieses „Raumwissen“ bei der östlichen und südöstlichen Machterweiterung des Habsburgerreiches im ausgehenden 17. und im 18. Jahrhundert und wieder bei der Herausbildung nationalstaatlicher und regionaler Identitäten im 19. Jahrhundert eine wesentliche Rolle. Die Zusammenhänge von Staatsbildungsprozessen, Methoden der Raumerfassung und Praktiken des Vermessens, Erhebens und Darstellens in ihren Kontexten zu erfassen und dabei die Funktionen von Raum und Räumlichkeit in Landesbeschreibungen und Landesvermessungen zu erörtern, hat sich kürzlich die Jahrestagung des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) unter dem Titel „Raumwissen in der östlichen Habsburgermonarchie im 18. und 19. Jahrhundert“ zur Aufgabe gemacht. Zu der Jahrestagung kamen vom 29. bis zum 31. Oktober 2009 Referenten und Referentinnen von höchstem Rang aus Österreich, Ungarn, Kroatien, Rumänien und Deutschland in Tübingen zusammen. Neben der internationalen Expertise war es Josef Wolf (Tübingen), der die Tagung ausrichtete, scheinbar auch an einer fächerübergreifenden Diskussion gelegen: Außer den Schwerpunktfächern Geografie und Kartographie waren auch die Geschichts- und Archivwissenschaft, die Ethnologie und Kulturwissenschaft/Volkskunde vertreten.
Verschiedene Funktionen von Raumerfassung wurden auf der Tagung innerhalb der jeweiligen territorialgeschichtlichen und auch machtpolitischen Kontexte diskutiert und aus den multiplen fachspezifischen Perspektiven heraus beleuchtet. „Raumwissen“ sollte in diesem Kontext nicht auf wissenschaftliche Erkenntnis über Raum reduziert werden; es muss als Bestand an Informationen, Verfahrensweisen und Handlungsorientierungen behandelt werden, das staatlichen wie auch privatherrschaftlichen Akteuren zur Verfügung stand, um an dem erworbenen Wissen ihr politisches, militärisches oder administratives Handeln auszurichten.
Mit der Thematisierung der Textgattung Landesbeschreibung trug die Tagung beiden paradigmatischen Wenden – dem spatial wie dem iconic turn – Rechnung. Die in Text und Bild festgehaltenen Vorstellungen von Raum in Karten, Plänen, in Reiseberichten, Beschreibungen, Fragebögen, statistischen Auflistungen usw. wurden dabei von den Referenten und Referentinnen immer wieder anders gefasst, wenn auch das Konzept von Raum als einem imaginierten Konstrukt und vom Staat als Handlungsapparat, der sich den Raum zunutze macht, immer wieder aufgegriffen wurde.
Methodologische wie methodische Schwerpunkte für die Diskussionen in den folgenden Tagen setzte der belebende Einführungsvortrag von PETER BECKER (Linz) am Beispiel eines eigenen Forschungsprojektes zu Formularen als Ausgangspunkt für veränderte Kommunikationswege und Informationstransfers in Staatsgründungsprozessen. Staat versteht Becker im Sinne Pierre Bourdieus zunächst als eine Praxisform zur Produktion von Wissen. Aus Foucaultscher Perspektive wird diese Wissensproduktion zur Kontrolle der Untertanen eingesetzt, um Gouvernementalität auszuüben. Der sich im Werden befindliche Staat kann dabei etwa Formulare zur „Beobachtung der Bevölkerung“ (Gustav Zimmermann) einsetzen, sich damit an die Bevölkerung wie mit einem Sinnesorgan (Bruno Latour) herantasten und seine seinem frühmodernen Aufbau geschuldete „Blindheit“ (James C. Scott) aufgeben. Vgl. James C. Scott, Seeing like a state. How certain schemes to improve the human condition have failed, New Haven 1998. Durch eine „knowledge based administration“ in Form standardisierter Erhebungen verlässt der frühmoderne Staat also seinen sehbehinderten Status und erfindet neue Sehinstrumente. Die Bestrebungen, des Staates, „sehen“ zu lernen, vergleicht Becker mit den wechselhaften semantischen Netzen, die in der Theorie Jaques Lacans unter dem Begriff der „Bahnung“ Handeln und Fühlen der Akteure beeinflussen: Die staatlichen Projekte zur Gewinnung von Informationen schaffen stets neue Netze, Kommunikationswege und Infrastrukturen und damit auch veränderte Beziehungen zwischen staatlichen Stellen und privaten Akteuren. Zu fragen blieb dabei immer wieder, wie der Staat sein Sehvermögen steigern konnte, was sich, wie REINHARD JOHLER (Tübingen), Leiter des einladenden Instituts, es in seinem Grußwort ausdrückte, durch die Brille der Karten und Landesbeschreibungen, der Kataster und Amtskartierungen beobachten lässt und wofür diese Erfassungsformen „blind“ blieben.
Der Verlauf der Tagung war durch drei Themenfelder vorstrukturiert: Erstens ging es um den Begriff und regionale Ausformungen der Landesbeschreibungen, dann um Vermessen und Kartieren und schließlich um das Raumwissen in der frühmodernen Länderkunde, um Ethnographie und Kartographie. Die hier nur im Überblick angesprochenen Vortragsthemen sind im Einzelnen dem Anhang zum Tagungsverlauf zu entnehmen. Im ersten Block, moderiert durch Reinhard Johler, widmeten sich die Referentinnen und Referenten zunächst den Begriffen „Landesbeschreibung“ und „kommissarischer Bericht“, wobei eine zunehmende Standardisierung der beiden Textsorten und ein umfassenderer Abbildungsanspruch der kartographischen Beilagen festgehalten wurde: Ging es im 17. Jahrhundert noch vorwiegend um die Konstruktion verräumlichter Weltbilder, so erhob die Kartographie im 18. und 19. Jahrhundert – vor allem amtliche topographische Kartenwerke, Katasterkarten und technische Karten – zunehmend den Anspruch, Raum wirklichkeitsgetreu abbilden zu können, so JOSEF WOLF. In den folgenden drei Beiträgen wurden verschiedene Erhebungsformen dargestellt und in ihren jeweiligen Funktionen kenntlich gemacht. ALICE REININGER (Wien) verdeutlichte anhand der Biografie und der Aufzeichnungen Wolfgang von Kempelens (1734-1804) sowohl die Umstände als auch die in den Beschreibungen hervorgehobenen Probleme, die mit den Neuansiedlungen von Auswanderungswilligen im Banat zusammenhingen. Vgl. Alice Reininger, Wolfgang von Kempelen. Eine Biografie, Wien 2007. RUDOLF GRÄF (Cluj-Napoca) verdeutlichte den Zusammenhang von Wissenserzeugung und Kapitalismus an Domänen- und Werkbeschreibungen der Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (StEG) und WOLFGANG ZIMMERMANN (Stuttgart) arbeitete in seinem dem Vergleich dienenden Vortrag zu Landesbeschreibungen im Königreich Württemberg 1806 bis 1918 Parallelen aber auch Unterschiede zu solchen im Habsburger Raum heraus.
In einem zweiten Block, den Mathias Beer (Tübingen) moderierte, stand das Vermessen und Kartieren im Vordergrund. ROBERT BORN (Leipzig) machte die Verbindungen von Bildwissenschaft und Kartographie am Beispiel der Darstellung kriegsbedingter Grenzverschiebungen in den habsburgisch-osmanischen Auseinandersetzungen fest. ANTAL ANDRÁS DEÁK (Esztergom/Gran) arbeitete anhand von Ungarnkarten Darstellungsformen in Kriegs- und Friedenszeiten heraus. In der Diskussion der beiden Vorträge wurde wiederholt nach dem kartographischen Blick der osmanischen Seite gefragt, der ganz anders konzipiert sei, in die Forschung bisher aber nur ungenügend Eingang finde. Weiter wurden hier im Rahmen des Josephinischen Katasters (ANTAL SZÁNTAY, Budapest) und des Konzeptes des „neuen Dorfes“ im Vergleich zur empirischen Wirklichkeit im 18. Jahrhunderts (KARL-PETER KRAUSS, Tübingen) die steuerpolitischen Instrumente der Verwaltung – Kataster und Grundbuch – angesprochen. Sámuel Tessediks Dorfkonzept aus dem Jahr 1784 etwa diente anscheinend als Leitbild der Sozialdisziplinierung. Die Vermessungen der Josephinischen Zeit – militärisch-topographische Landesaufnahme und Katastervermessung – hatten nicht nur ein einheitliches Steuersystem sondern auch eine eindeutige Eigliederung der aufgenommenen Gebiete in die Habsburgermonarchie zur Folge. Besonders deutlich wurde die Vielfalt der Auswirkungen solcher staatlicher Vermessungsinstrumente am Beispiel des Franziszeischen Katasters in der Bukowina auf die Formung eines räumlichen Bewusstseins im Vortrag von KURT SCHARR (Innsbruck). Die Einführung des auf dem Kataster aufbauenden Grundbuches ermöglichte den zentralen Stellen einen besseren Überblick über die Besitzzustände als den regionalen Eliten; erst jetzt konnte der Staat bis hin zur Parzelle auf das Subjekt zugreifen. Auch die Rechtsmentalität sei durch das katasterbasierte Grundbuch nachhaltig verändert worden. Durch die „Katastergemeinden“ entstand zudem ein dauerhaft wirksames räumliches Ordnungskonzept.
Die Referenten des dritten, von Márta Fata (Tübingen) begleiteten Themenblocks wendeten sich ab von Kartierungs- und Beschreibungsmethoden und richteten den Blick auf langfristige institutionelle Folgen von Landesbeschreibungen, Vermessungen und Kartierungen. Dabei ging es vorwiegend um Entwicklungslinien einzelner Disziplinen: Hier fragte REINHARD JOHLER ausgehend von der „Ethnographie der österreichischen Monarchie“ (1855-1857) von Karl von Czoernig und vom so genannten „Kronprinzenwerk“ Vgl. Jurij Fikfak / Reinhard Johler (Hrsg.), Ethnographie in Serie. Zu Produktion und Rezeption der „österreichisch-ungarischen Monarchie in Wort und Bild“ (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Ethnologie der Universität Wien; 28), Wien 2008. – „Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild“ (1886-1902) –, das auf Anregung des Erzherzogs Rudolf entstand, nach Ursprüngen der österreichischen Ethnographie/Volkskunde. Beide Begriffe, Ethnographie und Volkskunde, werden in diesen Werken verwendet und erhalten eine Bedeutung, in der sie gerade in Abgrenzung zur deutschen Volkskunde die „Einheit in der Vielfalt“ der Habsburgermonarchie betonen. Auf seine jahrzehntelange Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der angewandten Kartografie zurückgreifend, richtete GYULA PÁPAY (Rostock) den Blick auf die Entwicklung der Kartografie zur militärwissenschaftlichen Teildisziplin und arbeitete deren Rolle als Mittel der Raumbeherrschung Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts heraus. Raumbesitz, Raumkontrolle und Raumbewältigung waren ihre zentralen Aufgaben, die aber je nach Betätigungsfeld und durch eine zunehmende Komplexität in der Kriegsführung laufenden Wandlungen unterlag. Die Institutionalisierung der militärischen Kartografie, der Situationszeichenlehre, Geografie und Militärtheorie erläuterte er am Beispiel der Habsburgermonarchie. SEBASTIAN KINDER (Tübingen) beschrieb in seinem Vortrag die geographische Länderkunde aus ihrer Tradition von Reiseberichten, Expeditionen und Entdeckungsreisen heraus und verdeutlichte dann den Werdegang der Geografie aus ihrem Verhältnis zur Länderkunde, die ihre Blütezeit um und nach der Jahrhundertwende erlebte und wie viele andere Wissenschaften in den 1960er-Jahren in die Krise geriet. Diese Krise ist nach Kinder nicht zuletzt auf das „Erzählen“, das Imaginieren und Konstruieren von Räumen, zurückzuführen, durch die die Länderkunde zum raumgestaltenden Akteur wurde.
In einem abschließenden Resümee knüpfte Josef Wolf an die theoretischen Weichenstellungen im Einführungsvortrag von Peter Becker an, zeichnete die Grundrisse der Tübinger Konferenz nach und erinnerte an verschiedene Themenfelder in den Diskussionen. Die Tagung konnte wesentliche epochenspezifischen Funktionen von Landesbeschreibungen und Vermessungen erörtern, wichtige Fragen zusammenfassen und interdisziplinär zu weiteren Debatten anregen. Dabei wurde auf Forschungsdesiderata vor allem in Bezug auf die weitere Auswertung noch kaum besehener Quellen etwa in den Wiener Archiven aufmerksam gemacht. Diskussionen um Rezeptionsformen der „Landesbeschreibungen“ kamen wiederholt auf, konnten in diesem Rahmen aber nur andiskutiert werden. Hier wäre eine weitere Auseinandersetzung mit der Materie wünschenswert. Das Interesse von Verwaltungsorganen an Raumwissen im Kontext sich weiter ausbildender kapitalistischer Strukturen, auf das Dietrich Beyrau (Tübingen) aufmerksam machte, konnte hier lediglich im Vortrag von Rudolf Gräf zum Banater Montangebiet der StEG thematisiert werden. Auch der im Einführungsvortrag durch Peter Becker angestoßenen Frage nach veränderten Beziehungen zwischen den handelnden Akteuren durch das Erheben von Daten über einen Raum konnte in diesem Rahmen noch nicht in ausreichender Form nachgekommen werden. Die immer anregenden und teils kontroversen Diskussionen nach jeweils zwei Vorträgen – ein günstiges Modell für diesen Zweck – zeugten davon, dass mit Landesbeschreibungen und -vermessungen auf der Tübinger Tagung ein Themenfeld aufgegriffen wurden, das noch einiges an Forschungs- und Diskussionsbedarf bereithält. Ein Band, in dem die Tagungsbeiträge in ausführlicher Form zusammengestellt sind, soll demnächst erscheinen.
Konferenzübersicht:
Reinhard Johler (Institutsleiter des IdGL, Tübingen): Eröffnung der Tagung und Begrüßung
Sibylle Müller (Innenministerium Baden-Württemberg): Grußwort
Peter Becker (Linz): Information und Kommunikation: Zur Entstehung des modernen Staates
I. Landesbeschreibungen: Begriff, regionale Ausformungen
Moderation: Reinhard Johler
Josef Wolf (Tübingen): Ordnungen des Verwaltungswissens: Frühneuzeitliche Landesbeschreibungen in der östlichen Habsburgermonarchie
Alice Reininger (Wien): „… daß das ganze Banat aufgenommen und geometrisch ausgemessen werden möchte“: Raumerkenntnis und Verwaltungshandeln in den Banatreisen des k.k. Kommissars Wolfgang von Kempelen
Rudolf Gräf (Cluj-Napoca/Klausenburg): Domänen- und Werkbeschreibungen am Beispiel des Banater Montangebiets
Wolfgang Zimmermann (Stuttgart): Staatsbildung und Landesbeschreibung im Königreich Württemberg 1806 bis 1918
II. Vermessen und Kartieren
Moderation: Mathias Beer, Tübingen
Robert Born (Leipzig): Festung und Grenze: Die habsburgisch-osmanischen Auseinandersetzungen und di Entwicklung der Kartographie in Ostmitteleuropa
Antal András Deák (Esztergom/Gran): Im Dienste des Krieges, des Friedens und des Wiederaufbaus: Ungarnkarten des späten 17. und 18. Jahrhunderts
Antal Szántay (Budapest): Die Josephinische Landesvermessung in Ungarn
Karl-Peter Krauss (Tübingen): Das „neue Dorf“ als Ideal und in der Praxis: Vermessung und Ertragsoptimierung im 18. Jahrhundert
Kurt Scharr (Innsbruck): „… um der Zerrüttung Schranken zu setzen“: Kataster und Grundbuch als Mittel der Raumkonsolidierung im österreichischen Kaiserstaate am Beispiel der Bukowina
III. Raumwissen in der modernen Länderkunde, Ethnographie und Kartographie
Moderation: Márta Fata
Gyula Pápay (Rostock): Militärwissenschaftliche Bestrebungen zur Raumbeherrschung in der zweiten Hälfte des 18. und im 19. Jahrhundert aus mitteleuropäischer Perspektive: Die Entwicklung der Kartographie zu einer militärwissenschaftlichen Teildisziplin
Sebastian Kinder (Tübingen): Die Entstehung der geographischen Länderkunde: Raumbegriffe, Analyse- und Darstellungsmethoden
Reinhard Johler: Die Karten der Ethnographen und die Entstehung der österreichischen Volkskunde
Resümee und Forschungsperspektiven
Moderation: Josef Wolf
If there is additional discussion of this review, you may access it through the network, at: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/.
Citation:
Christine Hämmerling. Review of , Beschreiben und Vermessen. Raumwissen in der östlichen Habsburgermonarchie im 18. und 19. Jahrhundert.
H-Soz-u-Kult, H-Net Reviews.
December, 2009.
URL: http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=28719
Copyright © 2009 by H-Net, Clio-online, and the author, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational purposes, if permission is granted by the author and usage right holders. For permission please contact H-SOZ-U-KULT@H-NET.MSU.EDU.


