Paradoxien der Legitimation. Kulturhistorische Analysen zur Macht im Mittelalter. Teil II: Zeit. Loveno die Menaggio, Italien: Annette Kehnel, Universität Mannheim; Cristina Andenna, Università degli studi della Basilicata Potenza Matera; Cécile Caby, Université de Nice Sophia Antipolis, 25.10.2007-28.10.2007.
Reviewed by Ute Kühlmann
Published on H-Soz-u-Kult (February, 2008)
Paradoxien der Legitimation. Kulturhistorische Analysen zur Macht im Mittelalter. Teil II: Zeit
Aufbauend auf den Ergebnissen der ersten Tagung im März 2007 (Thema: Körper), auf der die materielle Dimension des Paradoxen diskutiert wurde, stellte die zweite Tagung der Forschungskonferenz jüngste Befunde zur Funktion der Zeitlichkeit im Kontext paradoxer Legitimierung zur Diskussion.
Nach der Einführung von ANNETTE KEHNEL (Mannheim) mit der Augustinischen Frage Quid enim est tempus? stellte GERT MELVILLE (Dresden) in Anknüpfung an die erste Tagung eine Redefinition des Begriffs der Paradoxie vor, und zwar auf drei Ebenen: erstens logische Paradoxien, die in einem scheinbaren Widerspruch zu rational gewonnenen Ansichten stehen, zweitens rhetorische Paradoxien und drittens kulturgeschichtliche Paradoxien. Logische und rhetorische Paradoxien beruhen letztendlich darauf, dass sie kulturgeschichtliche Paradoxien voraussetzen, also mit symbolisch aufgeladener Materie argumentieren. Bezogen auf die letzte Forschungskonferenz bedeutet dies nach Melville, dass der Körper symbolisch werden muss um paradox zu werden.
Der Eröffnungsvortrag von JEAN CLAUDE SCHMITT (Paris) „La rythmicité médiévale“/“Der mittelalterliche Rhythmus“ gab die Richtung der Tagung vor. Er setzte sich mit dem Begriff „Paradoxie“ aus kulturhistorischer Perspektive auseinander. Zu Beginn betonte Schmitt, dass der Rhythmus eine fundamentale Differenz voraussetze. Er stellte verschiedene Quellen, insbesondere Bilder und Musik vor, die den Wandel sozialer und kultureller Rhythmen im Laufe der Geschichte dokumentieren. Schmitt unterschied drei Arten von Rhythmus: 1. der „grundlegende Rhythmus“, basierend auf dem, was den Menschen mit der Natur und gleichzeitig mit dem Körper verbindet; 2. der „geordnete Rhythmus“, der institutionell erzeugt wird und die Gesellschaft ordnet (z.B. die Liturgie); 3. die „Rhythmen der Geschichte“, die gebunden sind an historische Ereignisse und sich z.B. in architektonischen Strukturen manifestieren.
Mit dem Umgang mit Vergangenheit beschäftigten sich die beiden folgenden Vorträge: Zunächst sprach DANIELA RANDO (Trento) über “Venezia medievale fra Ottocento e Novecento: immaginazione del passato, legittimazione del presente“/ „Das mittelalterliche Venedig zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert: Einbildungskraft der Vergangenheit, Legitimation der Gegenwart“. Im Zentrum dieses Beitrags stand die Beziehung zwischen Mittelalter und Moderne in Venedig, genauer gesagt die Frage, wie die Moderne das Mittelalter konzipiert hat. Die mittelalterliche Kultur hat auf das 19. Jahrhundert eine einzigartige Faszination ausgeübt. Ausgehend von diesem Befund stellte Rando den Gegensatz zwischen Mittelalter und Moderne dem auf die venezianische Stadtgeschichte rückprojizierten Gegensatz zwischen Byzanz und Abendland gegenüber. Das 19. Jahrhundert entdeckte die byzantinischen Anteile in der Geschichte Venedigs wieder. Dies konnte Rando nachweisen in den Schriften von John Ruskin („The Seven Lamps of Architecture“, 1849; „The Stones of Venice“, 1851-1853) und Heinrich Kretschmayr („Storia di Venezia“/ „Geschichte von Venedig“, 1905-34). Während für Ruskin die Gotik eine spezifisch moralische (oder gar moralisierende) Geisteshaltung ist, wertet er die romanisch-byzantinischen Wurzeln der venezianischen Geschichte auf. Die Renaissance kann in diesem Kontext nur als Niedergang und als „Verderber Venedigs“ erscheinen. Kretschmayr und auch Proust – beeinflusst von Ruskin – greifen diesen Ansatz auf und verfolgen die Spuren einer vom west-östlich(byzantinischen) Gegensatz geprägten Stadtgeschichte.
Über „Die paradoxe Zeit der Jugend. Erziehung in der höfischen Literatur des Mittelalters“ referierte LUDGER LIEB (Dresden). Ausgehend von der These, dass im höfischen Roman um 1200 die Zeit der jugendlichen Sozialisation und Prägung als eine paradoxe Zeit thematisiert wird, stellte er in einer Analyse des berühmten „Falkenlieds“ vom Kürenberger (12. Jh.) vier Paradoxe der Erziehung vor: 1. Das Paradox vom Eigenen (Vertrauten) und Fremden (Unbekannten): Das Eigene gilt es zu verteidigen, Erziehung muss zunächst (genealogisch) legitimierte Integrität schaffen, die Bewährung jedoch (und damit Vervollkommnung) kann nur in der Fremde erfolgen. 2. Das Paradox von Präsenz und Zeichen. Einerseits erlebt das Kind die Unmittelbarkeit der (mütterlichen) Welt, die totale Präsenz des Anderen, andererseits muss das Kind erkennen, dass es andere Welten gibt, die ihm durch Zeichen und vor allem durch Texte vermittelt werden. 3. Das Paradox der Ordnung und der Ordnungsstörung: Erziehung ist zunächst eine Einführung in die Ordnung und eine Affirmation der Ordnung, die aber nur durch eine Störung der Ordnung dauerhaft erhalten werden kann. Das 4. Paradox der Erziehung sah Lieb in dem nicht auflösbaren Verhältnis von Regel und Erfahrung. Einerseits ist der Zögling mit einer starken Regelhaftigkeit konfrontiert, doch kommt seine Erziehung erst zum Ende, wenn er ‚fern der Heimat‘ seine Erfahrung macht und so lernt, die Regeln sinnvoll zu verwenden. Diese Paradoxien wurden im Vortrag als fundierend für die höfische Kultur herausgestellt. Erziehung – so das Fazit – sei die Einübung in das Aushalten von Paradoxien.
CÉCILE CABY (Nice) thematisierte in ihrem Vortrag „Le temps paradoxal de la mémoire des institutions religieuses médiévales“/ Paradoxe der Zeit im kollektiven Gedächtnis religiöser mittelalterlicher Institutionen“ die zentrale Wichtigkeit von Paradoxen für das Funktionieren der mittelalterlichen Gesellschaft. Sie unternahm den Versuch, die Logik des Widersprüchlichen als Dynamik der Gesellschaft des Mittelalters (Jerôme Baschet) auf kirchliche Institutionen, insbesondere auf Klöster anzuwenden. Die Eigengeschichten mittelalterlicher Orden basieren auf heterogenen Zeitvorstellungen, auf Zeitbrüchen, Ablagerungen, Beschleunigungen und Vergessen. In jedem Fall wird die Vergangenheit als legitimatorisches Element der Gegenwart angewendet. Dies belegte Caby am Beispiel des Dominikaners Gerardo di Frascheto, der die Geschichte seines Ordens als Begründung und Beweis der novitas seines Ordens auslegt.
Im Vortrag von BARBARA BOMBI (Kent) “I procuratori di curia all'inizio del Quattordicesimo secolo”/ „Die Prokuratoren der Kurie zu Beginn des 14. Jahrhunderts“ standen zwei Fragen im Mittelpunkt: zum einen die Frage, was zu einer Reorganisation von ‚Erinnerung’ dränge, zum anderen die Frage, ob die Legitimation aus dem Innern der Institution oder von äußeren Organen herrühre. Dabei zog Bombi sowohl interne als auch externe Faktoren in Betracht. Die Fragen wurden am Beispiel des Archivs der Prokuratoren an der päpstlichen Kurie konkretisiert, das sich seit der Mitte des 13. Jahrhunderts etablierte. Seit 1317 (Avignon) zählten zu den Generalprokuratoren an der Kurie zunehmend Franzosen und Deutsche. Zeitgleich begann die systematische Verschriftlichung der erinnerten Fälle (als Beispiel wurden ins Feld geführt „Frederico di Riga“, Akten zu den Gebieten Segewolds/ Litauen).
Der erste Arbeitstag schloss mit einem Workshop zu „Augustinus, Confessiones, Lib. X-XI“ unter der Leitung von ALOIS HAHN (Trier).
Am Samstag hielt HANS-JOACHIM SCHMIDT (Fribourg) das Grundsatzreferat zum Thema „Legitimität durch Zukunftserwartung und Zukunftsgestaltung“. Schmidt setzte an mit der Gegenspielerin der Vergangenheit, mit der Zukunft. Zum einen war die Zukunft im Mittelalter als Spenderin von Legitimität unentbehrlich (nur so ließen sich die Einrichtungen und die Gebote weltlicher Herrschaft und der Kirche rechtfertigen). Sie delegitimierte jedoch zugleich die Gegenwart, insofern sie diese immer in Differenz zum künftigen Gut verblassen ließ. Zum zweiten wurde Handeln in der Gegenwart nur dann sinnvoll, wenn es sich auf die Zukunft bezog. Durch gegenwärtiges Handeln sollte die Zukunft determiniert werden. Das Paradox bestand darin, wie ein in der Gegenwart getätigter Akt auch in der Zukunft als solcher vorgestellt werden konnte. Die Philosophen des hohen Mittelalters (Albertus Magnus/Thomas von Aquin) folgten dabei nicht den Ansichten Augustinus, sondern sahen in der Abfolge der Zeit eine empirische Tatsache. Das Handeln sollte auf ein datierbares zukünftiges Ziel hingeführt werden und dieses spendete Legitimität für das aktuelle Handeln. Insofern wurde der Zukunft Ungewissheit entzogen. Dieses Paradox ist Voraussetzung, um Anweisungen für das Handeln der Menschen zu geben.
SÉBASTIEN BARRET (Dresden) stellte in seinem Vortrag „Archives, temps et légitimation“/ „Archive, Zeit und Legitimation“ die Archivierung von Dokumenten als eine Möglichkeit vor, die eigene Zeit zu kontrollieren und eine Institution zu legitimieren. Im Mittelalter diente die Aufbewahrung der Archivalien zunächst der Versicherung der eigenen, konkreten Rechte. Einerseits ging es darum, Erworbenes über das „Verschwinden der Zeit“ hinaus zu behalten, andererseits zeigt sich die Tendenz, in der Rezeption der Urkunden die Zeit zu „verflachen“. Die chronologische Einordnung der Dokumente spielte in der Frühzeit eine sekundäre Rolle in der Organisation des Archivs, Datumsangaben bei Rechtsprozessen etwa werden oft gänzlich unscharf durch das ungewisse „vor längerer Zeit“ gesetzt. Dieser ‚unscharfe Umgang‘ mit der Zeit sollte sich mit der Entwicklung des Registerwesens ändern. Mittelalterliche Archive dokumentieren ein interessantes Verhältnis zur Zeitlichkeit: Bestände sind sozusagen „erzählte Eigengeschichte“. Dabei ist die Frage nach dem Verhältnis von Intention und Rezeption hier nicht lösbar. Diese Erzählung sieht sich vor einer aus heutiger Sicht fast unlösbaren Aufgabe: Historische bzw. rechtliche Prozesse und deren – oft ideales – Endergebnis in einem einzigen Stillleben darzustellen.
Im Anschluss problematisierten CHRISTOPH MEYER (München) und Sofia Seeger (Erlangen) in ihrem Vortrag „Alte Gewohnheit als Neuerung. Zur Zeit als Legitimationsfaktor im normativen Denken des frühen und hohen Mittelalters“ am Beispiel der alten Gewohnheit, wie sich ein Grundparadoxon (Recht ohne „Geltung“) in der früh- und hochmittelalterlicher Rechts- und Verfassungsgeschichte im Einzelfall darstellt. Fritz Kern formulierte 1919 (Recht und Verfassung im Mittelalter) die Aussage „vom guten alten Recht“. Recht war dabei eigentlich altes Recht, letztlich zeitlos, und daher gutes Recht. Bei der bis heute anhaltenden Diskussion um Kerns Lehre bleibt fragwürdig, welche Rolle das Kriterium „Alter“ in Gesellschaften spielen kann, die aufgrund geringer Schriftlichkeit ihre sozialen Praktiken kaum in absolute Chronologien einordnen können. Dabei kann das Alter an sich eine sekundäre Qualität sein und das Paradoxon vom „guten alten Recht“ für eine innovative Form der Aktualisierung von Recht stehen. „Alt“ ist hierbei keine Aussage über Alter sondern über den Wert.
Den letzten Tagungsabschnitt zur Bewältigung von Zeit leitete CHRISTIAN JOSTMANN (Wien) mit seinem Vortrag „Friedenskaiser und continuity. Zur temporalen Funktion einer ideengeschichtlichen Figur“ ein. Er begann mit der Geschichte des Friedenskaisers (Azur von Tiers, um 950; Sybilla Erithea, um 1047), in der erzählt wird, dass ein römischer Kaiser kommen und herrschen wird, um eine Endzeit anzudeuten. Jostmann sieht darin insofern ein kulturgeschichtliches Paradox, als eine irdische Herrschaft sich durch die Anbindung an das Ende legitimierte. Im Mittelalter selbst wurden die Texte von Gottfried von Viterbo (Memoria seculorum, vor 1190) rezipiert, der betont, dass die Welt seit Anbeginn immer von einer einzigen Herrscherdynastie beherrscht gewesen sei und dieses Herrschergeschlecht bis ans Ende der Zeit herrschen wird, von Petrus von Eboli (Camen de rebus Simuli, 1194), der die Geburt Friedrich II. als eine messianische Figur und somit die Stabilität des Reiches feiert, und von Nikolaus von Bari (Lob Friedrichs II., wohl um 1235), dessen Herrscherlob wohl ein Produkt der staufischer Kanzlei war. Dabei strahlt der Glanz des Weltendes auf die Herrscher der Gegenwart ab. Paradoxerweise lässt man den Herrscher am Glanz der Endzeit teilhaben, rückt die Endzeit aber zugleich in weite Ferne. Die Dynastie selbst wird somit zum Paradox, weil sie eine transpersonelle Legitimation bietet. Im Gegenzug finden sich Paradoxien der Delegitimation: Sibilla Erithea Babilonica (1241/49) schrieb gegen den Stauferkönig und sagte voraus, dass er sterben und es dann heißen wird: „vivit, non vivit“. Dies stellt ein sprachliches Paradox dar, das kulturgeschichtlich wirksam geworden ist.
Über „Das Tempo-Virus und seine Gegenkräfte. Über die Beschleunigung mentaler Prozesse im Mittelalter“ sprach zum Abschluss JÖRG SCHWARZ (Freiburg/Breisgau). Sein Vortrag begann mit der These von Peter Borscheid (Das Tempo-Virus. Eine Kulturgeschichte der Beschleunigung, 2004), dass sich erst mit der Neuzeit das „Prinzip der Geschwindigkeit“ als Triebkraft zu Wohlstand und Fortschritt durchsetzt. Tempo und Beschleunigung seien dabei einer agrarorientierten Welt bis zum Spätmittelalter weitgehend fremd gewesen. Dieses „Tempo-Virus“ findet sich dagegen nach Schwarz als Ausdruck einer Mentalität erstmals im ökonomischen Bereich, in der Welt der mittelalterlichen Kaufleute um 1200. Dynamik, Bewegung, aber auch das Ziel der Gewinnmaximierung kennzeichnen schon den mittelalterlichen Kaufmann (Bsp. Francesco di Marco Datini). Unter den Bedingungen der „kommerziellen Revolution“ des 12. und 13. Jahrhunderts begannen sich grundlegende Veränderungen im kaufmännischen Bereich zu vollziehen. Profitstreben und wachsende Konkurrenz zwangen zu einem schnelleren, effizienteren und zielgerichteteren Handeln. Ausgehend von den Kaufleuten begann eine Revolution im Schiffswesen (Schiffstyp „Kogge“), damit wurde schnelleres Handeln und damit schnellerer Profit möglich. Kritik an den Kaufleuten übten Kleriker, zwar hauptssächlich wegen ihres Zinsnehmens, aber auch wegen ihrer Hektik. Die Belege künden in erster Linie vom Entstehen eines selbstständigen Unternehmertums und eines asketischen Arbeitsideals. Dies ist vom Tempo-Virus nach Schwarz nicht zu trennen, denn damit verbunden war das Denken in Zeit, einem Maßstab, in dem Zeit Geld ist. Die Geschichte der „Beschleunigung“ ist immer eine Geschichte der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, da es bis ins 21. Jahrhundert noch Räume, meist in entlegenen Regionen gibt, die sich dem „Tempo-Virus“ entziehen.
Die Vorträge zeigten die Vielfalt zeitlicher Paradoxien und den damit verknüpften Problemen der Legitimation im Mittelalter. So behandelten die Vorträge von Barret/Caby und Schwarz den Kampf gegen die Zeit, gegen die Vergänglichkeit und die Historiker als professionelle Kämpfer gegen das Vergessen. Die Zeit als Instrumentalisierung wurde bei Schmitt und Meyer-Seeger problematisiert, eindrücklich auch in Erziehung (Lieb) und in Versuchen der Zukunftsgestaltung (Schmidt/Jostmann). Auf einer weiteren Forschungskonferenz im Frühjahr 2008, unter denselben Oberbegriff, wird es um das Thema „Raum“ gehen.
Konferenzübersicht:
Paradoxien der Legitimation. Kulturhistorische Analysen zur Macht im Mittelalter. Teil II: Zeit
Einleitung: Annette Kehnel (Mannheim)/ Cristina Andenna (Potenza Matera)/ Gert Melville (Dresden)
Eröffnungsvortrag: „La rythmicité médiévale“ (Jean Claude Schmitt, Paris)
Venezia medievale fra Otto e Novecento: Immaginazione del passato, legittimazione del presente (Daniela Rando, Trento) / Die paradoxe Zeit der Jugend. Erziehung in der höfischen Literatur des Mittelalters (Ludger Lieb, Dresden)
Le temps paradoxal de la mémoire des institutions religieuses médiévales: regards croisés (Cécile Caby, Nice)
I procuratori di curia all'inizio del Quattordicesimo secolo (Barbara Bombi, Kent)
Workshop Augustinus, Confessiones, Lib. X-XI (Leitung Alois Hahn, Trier)
Koreferate: Jörg Sonntag, Dresden / Patrick Henriet, Bordeaux/ Carlos Ruta, Buenos Aires
Grundsatzreferat: Zukunftserwartung und Zukunftsplanung (Hans-Joachim Schmidt, Fribourg)
Archives, temps et légitimation (Sebastién Barret, Dresden)
Alte Gewohnheit als Neuerung. Zur Zeit als Legitimationsfaktor im normativen Denken des frühen und hohen Mittelalters (Christoph Meyer, München / Sofia Seeger, Erlangen)
Friedenskaiser und continuity (Christian Jostmann, Wien)
Das Tempo-Virus und seine Gegenkräfte. Über die Beschleunigung mentaler Prozesse im Mittelalter (Jörg Schwarz, Freiburg)
Schlussdiskussion
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Citation:
Ute Kühlmann. Review of , Paradoxien der Legitimation. Kulturhistorische Analysen zur Macht im Mittelalter. Teil II: Zeit.
H-Soz-u-Kult, H-Net Reviews.
February, 2008.
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