Natur als Grenz(E)rfahrung. Göttingen: Graduiertenkolleg "Interdisziplinäre Umweltgeschichte", 02.12.2008-04.12.2008.
Reviewed by Eva Mackowiack (Seminar für Ur- und Frühgeschichte, Universität Göttingen) and Patrick Masius
Published on H-Soz-u-Kult (June, 2009)
Natur als Grenz(E)rfahrung
Der vom Graduiertenkolleg „Interdisziplinäre Umweltgeschichte“ ausgerichtete Workshop „Natur als Grenz(E)rfahrung“ ging der Frage nach den Erfahrungen, Lösungsansätzen und dem Verhalten von Menschen, die durch eine „unbeugsame“ Natur an scheinbar unüberwindbare Grenzen stießen, nach. Die Thematik wurde aus verschiedenen Perspektiven der natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen diskutiert. In den Vorträgen wurde deutlich, dass die Grenzen, an die Menschen in ihren Lebensräumen stießen, unterschiedlich sein können - von Wüsten bis zu den Gewässern der Nordmeere, von fehlender Wasserversorgung zu Krankheiten wie der Pest. Aber auch die kulturelle Herkunft der Reisenden war bei den jeweilig gemachten Erfahrungen von Bedeutung.
Der Workshop war thematisch in vier Sektionen unterteilt. Die erste Sektion, „Naturgeschichte“, ging den Veränderungen der Natur, die dem menschlichen Handeln Grenzen setzt, nach. Reiseberichte früher Entdecker des 16. bis 19. Jahrhundert waren das Thema der zweiten Sektion „Entdeckungsgeschichte“. Im Themenblock „Rezeptionsgeschichte“ wurden die Grenzen der Naturwahrnehmung diskutiert. Die vierte und letzte Sektion, „Extremereignisgeschichte“, zeigte, wie Menschen mit Naturkatastrophen umgingen und diese bewältigten.
Die vorgestellten Beiträge der ersten Sektion verwiesen alle auf den prägenden Einfluss des natürlichen Lebensraumes auf die Siedlungsaktivitäten der Menschen. BERNHARD EITEL (Heidelberg) stellte in seinem Vortrag die Ergebnisse der klimatischen Einflüsse auf das Siedlungsverhalten der Paracas- und Nascakultur in Peru vor. Er betonte, dass Wüstenrandgebiete hochsensible „Grenzräume“ sind, in denen selbst geringste klimatische Veränderungen deutlich sichtbar werden. Diese Trockengebiete gehören zugleich zu den ältesten festen Siedlungsräumen der Menschen. Die Ausdehnung bzw. der Rückzug der Wüste steht stehe in Verbindung mit der jeweiligen Ausdehnung des Siedlungsareals der dort lebenden Kulturen. Eitel stellte heraus, dass dieses Beispiel stellvertretend für den Einfluss des Klimas auf die menschliche Entwicklung stehen kann. In anderen Gebieten der Erde kannönne dieser Zusammenhang ebenso verfolgt werden. Die Wiege der frühen neolithischen Kulturen lag ebenfalls in Wüstenrandgebieten. Die Referenten ELISABETH BREITENLECHNER, MARINA HILBER und ALOIS UNTERKIRCHER (Innsbruck) stellten das Österreichische SFB-Projekt HIMAT “Bergbau und Siedlung in Schwaz - Die Entwicklung eines besonderen Umfeldes während des 15. und 16. Jahrhunderts“ vor. In dem Projekt wird der Frage nach „Dem Einfluss der Montantechnik auf die Umwelt- und Wirtschaftsfaktoren“ nachgegangen. Letztlich unternimmt das Projekt den Versuch, die einstige Montanlandschaft zu rekonstruieren. Schriftliche Quellen, Grabungen und Pollenarchive stehen hierfür zur Verfügung. Holz als natürliche Ressource wird vegetationsgeschichtlich von der Biologin Breitenlechner und ethnologisch-historisch von der Sozialhistorikerin Hilber untersucht. Als erstes Zwischenergebnis ihrer Forschungen verwiesen sie auf leichte Veränderungen im Baumbestand in der Region um Schwaz im Mittelalter, wohingegen massive Einschnitte erst ab dem 14. Jahrhundert und eine starke Reduzierung des Bestandes ab dem 16. Jahrhundert sichtbar werden. Allerdings kann könne die immer wieder diskutierte Holznot bisher nicht bestätigt werden, da, wenngleich auch eine intensive Nutzung vorlag, auf den jeweiligen Holz- und Forstbestand geachtet wurde. Die mangelnde bzw. schlechte Wasserversorgung der Städte Deutschlands des 19. Jahrhunderts war Thema des Vortrags von MARCUS STIPPAK (Darmstadt). Er machte deutlich, dass die Erfahrungen der jeweiligen Städte unterschiedlich, die Auswirkungen des Wassermangels jedoch immer mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung verbunden warenwären. Hamburg galt als gebrandmarkte, Dortmund als schmutzige, Darmstadt als dürstende und nur Dessau als saubere Stadt. Um den Wassermangel zu beheben, aber auch, wie Stippak am Beispiel Dessau zeigte, um Wassermangel vorzubeugen, begann man mit dem Bau von Wasserleitungen und Kanalisationen. Stippak betonte, dass der Mensch einer unzulänglichen Natur mit Korrekturen entgegen trat. Aber auch das Misstrauen gegenüber natürlichen Gegebenheiten brachte die Menschen dazu, die Wasserversorgung selbst zu steuern.
Die zweite Sektion wurde von JUSTIN STAGL (Salzburg) eingeleitet. Er verwies in seinem Vortrag darauf, dass der Beginn des bewussten systematischen Sammelns von exotischen und unbekannten Dingen (Kuriositäten) aus aller Welt eine Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens darstellt. Der Ausspruch, „Jedes Geschöpf der Welt ist zugleich ein Buch und ein Spiegel“, motivierte hätte in der frühen Neuzeit die Menschen dazu motiviert, nach Signaturen Gottes in der Welt zu suchen. Humanisten wollten alles Fremde sammeln und zusammenfassen, um in der Welt gleichsam wie in einem Buch zu lesen, so der Referent. Von dieser umfassenden und kenntnisreichen Einführung in die Motivation damaliger Reisender sowie in ihre weitreichenden Auswirkungen bis in die Gegenwart, wandten sich die anschließenden ReferentInnen den natürlichen Grenzen zu, an die Reisende zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert stießen. ANKE J. KATTNER (München) ging in vorgestellten Reiseberichten aus Afrika Naturerlebnissen, Grenzerfahrungen und deren sprachlicher Verarbeitung nach. Sie betonte, dass es besonders die starken Kontraste der Natur Westafrikas waren, mit denen frühe Reisende zu kämpfen hatten. Grenzen wurden Reisenden durch Landschaftsformen, klimatische Bedingungen und unbekannte Krankheiten gesetzt, die oftmals nicht zu überwinden waren. Kattner zitierte verschiedene Reiseberichte, aus denen ersichtlich wurde, dass Erlebtes von den Reisenden ästhetisiert dargestellt wurde. Der Beitrag von MAIKE SCHMIDT (Kiel) behandelte Erfahrungen von Reisenden in Grönland und Spitzbergen. Die vorgestellten Reiseberichte waren Handelsberichte von u.a. Walfängern. Schmidt betonte, dass die Grenzen, an die damalige Reisende stießen, natureller und kultureller Natur waren, beides wurde als Gefahr wahrgenommen. Beschrieben wurden der Walfang und die Gefahren der Überfahrt wie z.B.zum Beispiel starke Stürme (Boreas-Gewalt). Der Kontakt zu den zunächst als „wild“ beschriebenen Grönländern stellte eine kulturelle Grenze dar, die letztlich durch die Gefahren, denen die Reisenden in der für sie unbekannten Natur ausgesetzt waren, zu einem Wandel in der Wahrnehmung und den „guten wilden Grönländern“ führte. Die Sektion „Naturgeschichte“ endete mit dem Vortrag von TILMANN WALTER (Würzburg). Der hier vorgestellte Beitrag, der Reisen des Arztes Leonard Rauwolf, in den Nahen Osten, beschrieb, dass nicht die Natur für den Reisenden zur Grenzerfahrung wurde, sondern die unterschiedlichen religiös geprägten Kulturen des Nahen Ostens.
In dem Themenblock Rezeptionsgeschichte wurden Grenzen der Naturwahrnehmung mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten diskutiert. FRIEDMAR APEL (Bielefeld) führte durch die Reiseliteratur zu Sizilien von Goethe bis Jünger unter dem Aspekt ästhetischer Landschaftserfahrung. Auf Sizilien liege der Schlüssel zu allem, meint Goethe in Erinnerung der landschaftlichen Schönheit, während Jünger das Fragile und Momenthafte seiner persönlich ästhetischen Ausnahmeerfahrung hervorhebt. Danach präsentierte die Historikerin EVA-MARIA STOLBERG (Essen) die begrenzenden und integrierenden Charakteristika von Flüssen im östlichen Mitteleuropa. Weichsel und Oder spielten nach Ihren Ausführungen eine entscheidende Rolle zur Bestimmung der polnischen Nationalidentität. Dies drückt drücke sich nicht zuletzt in der polnischen Nationalhymne aus. In dem Text von 1797 heißt es: „Wir werden Weichsel und Warte durchschreiten/ wir werden Polen sein“. Seit Ende des 18. Jahrhunderts wird das polnische Raumverständnis und damit gleichzeitig die polnische Einheit von der Begrenzung durch Oder und Ostsee geprägt. MARTIN KNOLL (Darmstadt) stellte dar, welche Vorstellungen und Konzepte von Siedlung und Umwelt in der Frühen Neuzeit herrschten. Mit Rückgriff auf multimediale Quellen (Karten, Bilder, Texte) arbeitet er aus wahrnehmungsgeschichtlicher Perspektive heraus, welche Grenzen und Überschneidungsbereiche zwischen Natur und Kultur bestehen. Auf der städtischen Ebene wurde zum Beispiel die ländliche Umgebung als natürliche Ideallandschaft stilisiert. Daran anschließend referierte IVAN PARVEV (Sofia) zur Deutung von Prodigien während der Eroberung Konstantinopels (1453) und der Belagerung Wiens (1683). Er hob die unterschiedlichen Auslegungen von ein und demselben Himmelszeichen je nach Interesse und kulturellem Hintergrund der Akteure hervor. In der gemeinsamen Diskussion wurde von Manfred Jakubowski-Tiessen betont, dass diese Deutungen immer nur ex eventu stattfinden, also keine tatsächlich prognostischen Ergebnisse lieferten. Das Spektrum der Beiträge repräsentierte anschaulich die diversen Ebenen, auf denen sich Wahrnehmungsmuster konstituieren: von der Ebene der persönlichen Erfahrung über städtische Lebenswelten bis hin zu nationalstaatlicher Identität.
Im nachfolgenden Abendvortrag referierte EVA SCHUMANN (Göttingen) über die Wahrnehmung von Tieren im mittelalterlichen Recht. Sie arbeitete systematisch heraus, dass entgegen landläufiger Meinungen, im Mittelalter keine Personifikation von Tieren stattfand. Diese Idee entstamme wohl einem fantasiereichen Text von Jacob Grimm. Lediglich im Unrechtsausgleichsystem wurden Tiere und Menschen analog behandelt. Bei Tötung eines Tieres musste ebenso wie bei der Tötung eines Knechts ein Wergeld an den Besitzer bezahlt werden. Auch hier wurden Tiere aber nicht vermenschlicht, sondern lediglich unsentimental in einer gemeinsamen Kategorie „Lebewesen“ abgehandelt.
Im abschließenden vierten Themenblock wurde die Geschichte von Extremereignissen wie Bergstürzen, Feuer und Pest untersucht. Der Medizinhistoriker KLAUS BERGDOLT (Köln) gab einen Überblick über die gravierende Rolle, die Pestepidemien in der europäischen Geschichte seit dem Mittelalter gespielt haben. Ende der 1340er Jahre wurde Europa von einer Pestkatastrophe heimgesucht, die etwa ein Drittel der Bevölkerung das Leben kostete. Eine effektive Bekämpfung der Krankheit lag außerhalb der medizinischen Möglichkeiten. Erst im 19. Jahrhundert änderte hätte sich die Situation geändert. Mit der Entdeckung der Pesterreger konnte endliche die Vorstellung aufgegeben werden, dass Miasmen (faulige Luft) für die Pest verantwortlich sei. CORNEL ZWIERLEIN (Bochum) behandelte in seinem Vortrag die Entstehung der Feuerversicherungen im Kontext mit der Financial Revolution. Ende des 17.Jahrhunderts wurden in Hamburg und London die ersten Feuerversicherungen gegründet. Erst durch sie war wäre die notwendige Absicherung für das Entstehen von langfristig stabilen Finanzmärkten gegeben worden sein und damit die Möglichkeit der Financial Revolution. Darüber hinaus waren seien Feuerversicherungen die ersten Institutionen gewesen, in denen ein „Naturunglück“ als Risiko wahrgenommen wurde. Sie boten als Vorreiter einer aufgeklärten Interpretation von Natur eine Alternative zu religiösen Deutungen. Mit zahlreichen Abbildungen illustriert waren die nächsten beiden Vorträge zu Bergstürzen in Österreich und der Schweiz. KATRIN HAUER (Salzburg) fasste die Ergebnisse ihrer Lizensiatsarbeit zu Bergstürzen im 17.Jahrhundert zusammen. Ihre Analyse, die sie im Rahmen einer „neueren Kulturgeschichte“ ansiedelt, umfasste Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung der Katastrophen. Interessante Ergebnisse lieferte die Untersuchung eines Bergsturzes in Salzburg 1669. Für die theologischen Interpretationen lag die besondere Schwierigkeit darin, dass auch Kirchen zerstört und mehrere Priester umgekommen waren. Wie konnte man angesichts dieser Situation an einen göttlichen Urheber der Katastrophe glauben?
Der Vortrag von MONIKA GISLER (Zürich) ergänzte den vorausgegangenen, indem sie die Vorstellungen herausarbeitete, die der Reaktion auf den Bergsturz von Goldau (1806), zugrunde lagen. Nach ihrem Dafürhalten war die Verarbeitung der Katastrophe durch die Landschaftsvorstellungen des 18.Jahrhunderts, insbesondere der Alpenästhetik, geprägt. Nur so sei die unvergleichliche Medienpräsenz erklärbar, mit der die Katastrophe ästhetisch verarbeitet und als dramatisch, fantastisch oder erhaben präsentiert wurde.
Die Abschlussdiskussion eröffnete Bernd Hherrmann mit einer Zusammenfassung des breit gefächerten Tagungsprogramms. In der Debatte wurde versucht, den einenden Rahmen aller Beiträge zu definieren. Als besonders vielversprechend galt dabei das Konzept einer „Umweltgeschichte“, die anderen Fächern gegenüber noch offen steht. Gerade als junge Disziplin sei die Umweltgeschichte in der Lage umfassend und integrierend zu wirken.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Tagung durch das Ensemble von Perspektiven aus verschiedenen Disziplinen die Komplexität der Grenzen zwischen Kultur und Natur angemessen berücksichtigt hat. Dadurch, dass die Mehrzahl der Referenten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften kamen, wurde der persönlichen und kulturellen Wahrnehmung dieser Grenzen allerdings weitaus mehr Beachtung geschenkt, als der Beschreibung von materiell-physischen Grenzen. Jenseits der Identifikation von Grenzen, wurde von den Teilnehmern positiv bemerkt, wie fruchtbar sich der Austausch zwischen Umwelthistorikern und Wissenschaftlern anderer Fachdisziplinen beiderseits ausgewirkt habe.
Konferenzübersicht:
1) Naturgeschichte
Bernhard Eitel (Heidelberg)
Klimasensitivität von Mensch-Umwelt-Systemen am Beispiel Südperu
Elisabeth Breitenlechner, Marina Hilber, Alois Unterkircher (Innsbruck)
Von der Über(Nutzung) eines ökologischen und sozialen Raumes am Beispiel des Montanreviers Schwaz im 17.Jahrhundert - eine interdisziplinäre Annäherung
Marcus Stippak (Darmstadt)
Zur Wahrnehmung und Bewältigung städtischer Wasserkrisen im späten 19.Jahrhundert
2) Entdeckungsgeschichte
Justin Stagl (Salzburg)
Sammelnder versus experimentierender Empirismus
Anke J. Kattner (München)
Natürliche Erfahrungsgrenzen: Die Konfrontation mit der Natur in Reiseberichten aus dem westafrikanischen Binnenland, 1760-1860
Maike Schmidt (Kiel)
Wale, Eis und „Boreas Gewalt“
Tilmann Walter (Würzburg)
Eine Reise in (Un-)Bekannte bei Leonhard Rauwolf (um 1540-1596)
3) Rezeptionsgeschichte
Friedmar Apel (Bielefeld)
Prometheische Horizonte. Sizilienerfahrungen von Goethe bis Jünger
Eva-Maria Stolberg (Essen)
„O biegu rzek“: Zwischen Oder und Weichsel. Flüsse und ihre Bedeutung für die nationalstaatliche Entwicklung in Ostmitteleuropa von der Mitte des 19. bis Mitte des 20.Jahrhunderts
Martin Knoll (Darmstadt)
„Sauber, lustig, wohlerbaut“ in einer „angenehmen Ebene“. Abgrenzung und Integration zwischen Siedlung und naturaler Umwelt in der topographischen Literatur der Frühen Neuzeit
Ivan Parvev (Sofia)
Lights and Signs - Himmelszeichen als Wille des Allmächtigen. Die Eroberung Konstantinopels (1453) und die Belagerung Wiens (1683)
Eva Schumann (Göttingen)
„Tiere sind keine Sachen“ - Zur Personifikation von Tieren im mittelalterlichen Recht
4) Extremereignisgeschichte
Klaus Bergdolt (Köln)
Pest und Verpestung - Seuchentheorien und Umwelt in der Frühen Neuzeit
Cornel Zwierlein (Bochum)
Die Verdoppelung der (Um-)Welt: Feuerversicherungen im 18. Jahrhundert
Katrin Hauer (Salzburg)
Bergstürze kulturhistorisch betrachtet: Salzburg und Plurs im Vergleich
Monika Gisler (Zürich)
Die Katastrophe als mediales Ereignis: Der Bergsturz von Goldau 1806
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Citation:
Eva Mackowiack and Patrick Masius. Review of , Natur als Grenz(E)rfahrung.
H-Soz-u-Kult, H-Net Reviews.
June, 2009.
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